OPEN CALL 2018

MATJÖ – Raum für Kunst ist der Projekt- und Ausstel­lungs­raum des gemein­nüt­zigen Kultur­werks des BBK Köln e.V.
Für das Ausstel­lungs­pro­gramm 2018 werden ab sofort Bewer­bungen angenommen.
Die Ausschrei­bung richtet sich an bildende Künst­le­rInnen sowie an Medien­künst­le­rInnen, sparten­über­grei­fende Projekte können ebenso vorge­schlagen werden.
In der Regel laufen die Ausstel­lungen mehrere Wochen, Vorschläge für kürzere Projekte wie Perfor­mances sind jedoch auch willkommen.

Bitte sendet euren Projekt­vor­schlag + Arbeits­bei­spiele + Vita mit Kontakt­daten bis zum 31. Oktober 2017 in digitaler Form (PDF-Format, nicht größer als 6 MB!) an:

info@​matjoe.​de

Wir haben diens­tags, mittwochs + donners­tags zwischen 15 und 18 Uhr geöffnet, ihr könnt gern vorbei kommen um euch einen Eindruck vom Raum zu machen und um euch die laufende Ausstel­lung anzuschauen.

Wir melden uns bei allen Bewer­be­rinnen und Bewer­bern bis Ende November.

Wir freuen uns auf eure Vorschläge!
Euer Team Matjö

Raumplan Matjoe

Offene Ateliers 2017

Zum 26. Mal veran­staltet das Kultur­werk des Bundes­ver­bandes Bildender Künstler (BBK) Köln e.V. mit Unter­stüt­zung des Kultur­amtes der Stadt Köln und ausstel​lungs​portal​.net im September 2017 die Tage der Offenen Ateliers.

Die Termine:

Rechts­rhei­nisch: 08. bis 10. September 2017
Stadt­mitte: 15. bis 17. September 2017
Links­rhei­nisch: 22. bis 24. September 2017
Facebook­link: https://​www​.facebook​.com/​O​f​f​e​n​e​A​t​e​l​iersKoeln/

Teilneh­mer­liste rechtsrheinisch

Teilneh­mer­liste Stadtmitte

Teilneh­mer­liste linksrheinisch

Presse­mit­tei­lung Offene Ateliers 2017

Broschüre Offene Ateliers 2017 (5,6 MB)

Einla­dungs­karte

Plakat

Poster und Einla­dungs­karte sind bereits abhol­be­reit im Matjö – Raum für Kunst, Mathi­asstr. 15, 50676 Köln, Di — Do 15 — 18 Uhr
Die Broschüren ab dem 5. September!

Andreas Bausch

Fünf Tafeln, grundiert in Grün oder Schwarz, die in ihrer Ästhetik an Schule erinnern, erwarten den Eingriff des Publi­kums – Tafel­kreide und Schwamm stehen zur Verfü­gung. Bei dem Projekt von Andreas Bausch geht es um zeich­ne­ri­sche Entwick­lungen, die im Wechsel durch die Hände einer unbekannten Zahl von Urhebern entstehen und wieder ausge­löscht werden können. Das Ergebnis ist offen, Konstruk­tion und Dekon­struk­tion gehen Hand in Hand. Eine Fotodo­ku­men­ta­tion begleitet die Entwick­lung der Tafel­bilder, die während der drei Wochen im Projekt­raum Matjö entstehen. Am letzten Tag der Ausstel­lung werden die Bilder vollendet und anschlie­ßend fixiert.

www​.andre​as​bausch​.de

 

3. – 24. August 2017
Eröff­nung: Do 3. August, 19 Uhr
Finis­sage: Do 24. August, 19 Uhr
Geöffnet Di, Mi, Do 15 – 18 Uhr u.n.V.

Rundgang der Kunst­hoch­schule für Medien Köln

Der Rundgang der benach­barten Kunst­hoch­schule für Medien Köln 2017 umfasst in der Ausstel­lung rund 130 Werke von Studie­renden und Absol­ven­tInnen der KHM, deren Spann­breite von künst­le­ri­schen Experi­menten bis zu Abschluss­ar­beiten reicht. Der Ausstel­lungs­par­cours erstreckt sich über Ateliers, Labore und Studios der KHM entlang des Filzen­gra­bens bis hin zu benach­barten Ausstel­lungs­räumen, wie GLASMOOG (KHM, Filzen­graben 2a), Matjö (BBK, Mathi­asstr. 15) sowie Werft 5 (Rhein­au­hafen, Bayenstr. 28).
https://​www​.khm​.de/​r​u​n​d​gang_2017/

Im Matjö – Raum für Kunst stellt Lam Yi-Ling ihre Diplom­ar­beit FULL INFOR­MA­TION IS PURE HORROR vor.

Eröff­nung am 27.7. um 19 Uhr
Geöffnet Freitag 28.7. bis Sonntag 30.7. zwischen 15 und 18 Uhr

Die Perfor­mance startet zu folgenden Stunden mit einer Dauer von 11 Minuten.
Do: 19:00 | 20:00
Fr: 15:00 | 16:00 | 17:00
Sa: 15:00 | 16:00 | 17:00
So: 15:00 | 16:00 | 17:00

Lam Yi-Ling, geboren 1982 in Bad Pyrmont, studierte Klavier an der Hochschule für Musik und Darstel­lende Kunst Frank­furt und Elemen­tare Musik­päd­agogik an der Hochschule für Musik und Darstel­lende Kunst Mannheim. 2017 schloss sie ihr Studium an der Kunst­hoch­schule für Medien Köln in Mediale Künste ab. Lam Yi-Ling lebt und arbeitet in Düsseldorf.
www​.yilinglam​.com

Rückschau: JOHANNA STEIN­DORF – Leaky Habitats & Broken Grammar

Die Ausstel­lung Leaky Habitats & Broken Grammar liefert Einblicke in das künst­le­ri­sche Forschungs­pro­jekt von Johanna Stein­dorf, dass in Koope­ra­tion mit neun Frauen inner­halb von einem Jahr entstand. Die Teilneh­me­rinnen waren erst kürz­lich aus verschie­denen Ländern nach Köln emigriert. Die Künst­lerin entwi­ckelte verschie­dene Audio-Walk-Experimente, um mehr darüber zu erfahren, wie dieser Einschnitt in der Biogra­phie der Frauen sich auf ihre Wahrneh­mung der Stadt auswirkte. Im Vorder­grund standen dabei die Fragen: Können abwesende geogra­phi­sche Orte und damit verknüpfte Erinne­rungen durch das künst­liche Hinzu­fügen von Klängen in spezi­fi­schen Situa­tionen hervor­rufen werden? Welchen Zugang finden die Frauen zum öffent­li­chen Raum und auf welche Weise eignen sie sich diesen an? Im Matjö ist eine Auswahl der Materia­lien zu sehen, die im Prozess entdeckt, gesam­melt und entwi­ckelt wurden. Außerdem werden im Rahmen der Ausstel­lung an mehreren Terminen verschie­dene Audio-Walks ausgeführt.

Die deutsch-brasilianische Medien­künst­lerin Johanna Stein­dorf arbeitet mit parti­zi­pa­tiven Perfor­mances, Audio, Fotografie und Video und verwendet oft narra­tive und mobile Formate. Der Schwer­punkt ihrer Arbeit liegt auf den Themen Migra­tion, Gender und öffent­li­cher Raum. Seit 2012 beschäf­tigt sie sich im Rahmen ihrer PhD-Arbeit an der Bauhaus-Universität Weimar intensiv mit dem Thema der weibli­chen Migra­tion und der Stadt­wahr­neh­mung. Dabei nutzt sie die künst­le­ri­sche Strategie des Audio-Walks als Methode, um Erkennt­nisse darüber zu generieren.
http://​www​.johan​na​stein​dorf​.de

Am 18.7. findet um 19 Uhr die Eröff­nung statt.

TERMINE DER AUDIOWALKS:

The Voice
Audio-Walk
19.7.+ 20.7.+ 21.7.+ 22.7. jeder­zeit zwischen 15 – 18 Uhr ausführbar, Dauer 30 Min., Ausgangs­punkt Matjö

The Strange Half-Absence of Wande­ring at Night
Audio-Walk im Volksgarten
Freitag, 21.7. + Samstag, 22.7.
Beginn 21.30 Uhr, Dauer 30 Min. (um verbind­liche Anmel­dung wird gebeten unter info@​johannasteindorf.​de)

–> Kopfhörer werden zur Verfü­gung gestellt, es können aber auch die eigenen mitge­bracht und verwendet werden.

Aic On 2017

AIC ON 2017: 06./07. Oktober
Die Wochen­end­ver­an­stal­tung AIC ON ist ein jährli­ches Gemein­schafts­pro­jekt Kölner Kunstinitiativen.

Art Initia­tives Cologne (AIC) ist ein 2016 gegrün­detes Netzwerk freier nicht kommer­zi­eller Kunst- und Projekt­räume, Kunst­in­itia­tiven und Festi­vals in Köln. Abonnieren Sie unseren Newsletter (weiter unten auf der Webseite) und erhalten Sie ca. viertel­jähr­lich aktuelle Infor­ma­tionen über die gemein­schaft­li­chen Aktivi­täten der freien Kunst­szene Köln. Über die Eröff­nungs­ter­mine in den verschie­denen Ausstel­lungs­räumen infor­miert Sie unsere Website.

Im MATJÖ – Raum für Kunst sind INACHILD zu Gast:
INACHILD
Vernis­sage am 5. Oktober 2017 um 19 Uhr

Laufzeit: 5. – 19. Oktober 15 – 18 Uhr
Während AIC ON: 6. Oktober 18 – 21 Uhr, 7. Oktober 15 – 19 Uhr

Sommer­fest der Künstler 2017

Sommer­li­ches Buffet + Grillen im Garten des »Bauhaus der Generationen«
Kierberger Str. 2, 50969 Köln
Freitag, 30. Juni 2017 ab 18 Uhr

Statt des Ascher­mitt­wochs der Künstler, der viele Jahre im Stapel­haus und zuletzt  im Kunst­Werk in Deutz statt­fand, veran­staltet der BBK Köln erstmals ein Sommer­fest der Künstler.

Wir dürfen zu Gast  sein im Bauhaus der Genera­tionen der Jugend-Kunstschule Roden­kir­chen mit umgebendem Garten am Vorge­birgs­park  / Nähe Großmarkt.

Der Eintritt sowie die Speisen und Getränke sind wie immer kostenlos, um freiwil­lige Spenden wird gebeten.
Alle Künst­le­rinnen und Künstler sowie Kunst­freunde sind herzlich willkommen. Wir freuen uns auf ein schönes Sommer­fest mit anregenden Gesprächen!
Bei schlechtem Wetter stehen die Innen­räume, eine überdachte Terasse sowie Pavil­lons bereit.
Das Bauhaus der Genera­tionen ist barrierefrei.

Hinweis: Wir verwenden Einweg­teller und ‑besteck. Wer nicht auf normales Geschirr verzichten möchte, bringt bitte das eigene mit.

Wir danken den Unter­stüt­zern des Sommerfestes: 
Jugend-Kunstschule Roden­kir­chen, boesner Künst­ler­be­darf, Große Kölner Karne­vals­ge­sell­schaft, J. Veithen Versi­che­rungs­makler, Bioland Apfel­ba­cher, Sünner, Ständige Vertre­tung, Capri­corn (i) Aries

Das Sommer­fest erreicht man mit den Busli­nien 133, 132 und 106 oder zu Fuß von der Halte­stelle der KVB-Linie 12 Gottesweg aus durch den Vorgebirgspark.

Veran­stalter: Kultur­werk des BBK Köln e.V.

Die Wegbe­schrei­bung finden Sie ebenfalls hier: https://​goo​.gl/​m​a​p​s​/​E​LbknJzjUTy

BERUF:KUNST Infover­an­stal­tung

THEMEN:
– Anmel­dung bei der Künst­ler­so­zi­al­ver­si­cherung (KSK) • Mindest­ein­kommen in der KSK • Sonder­re­ge­lungen für Berufs­an­fänger • Prüfung durch die KSK • Kranken­ver­si­che­rungs­arten bei der KSK • wann müssen Auftrag­geber (sog. Verwerter) Abgaben an die KSK zahlen? • Zusätz­liche Renten­ver­si­che­rungen (Riester-Rente und priv. Vorsorge) uvm.

– Anmel­dung beim Finanzamt • Ab welcher Einkom­mens­höhe muss Einkom­men­steuer gezahlt werden? • Mehrwert­steu­er­re­ge­lungen • Gewinn­ermitt­lung • Steuer­erklä­rung • Laufende Geschäfts­füh­rung: Gewinn- und Verlust­rech­nung • Rechnungs­le­gung und Aufbe­wah­rungs­fristen uvm.

Anschlie­ßend findet eine offene Frage­runde statt.

Mit Monika Heinzel­mann (KSK) & Chris­toph Stüvel (Steuer­be­rater)

Dienstag, 30. Mai 2017, 19 Uhr 
in der Aula der Kunst­hoch­schule für Medien Köln 
Filzen­graben 2, 50676 Köln

keine Anmel­dung erfor­der­lich, Eintritt frei

Veran­stalter: Kultur­werk des BBK Köln e.V. Mathi­asstr. 15, 50676 Köln
www​.matjoe​.de

facebook­link

Matthias Recht – Sticky Fingers

»I'M LEAVING YOU MY LEGACY I GOTTA MAKE MY MARK I GOTTA RUN IT HARD I WANT YOU TO REMEMBER ME 'CAUSE I'M LEAVING MY FINGER­PRINTS I'M LEAVING MY FINGER­PRINTS I'M LEAVING MY FINGER­PRINTS, IN THE END« [KATY PERRY]

Sticky Fingers“ versam­melt monochrome, raumbe­zo­gene Objekte. Das Phänomen 'Farbe' und deren Materia­lität ist dabei von zentralem Inter­esse in den skulp­tu­ralen Arbeiten von Matthias Recht. Klare Formge­bungen indus­triell perfek­tio­nierter Ferti­gungen und die Unbestimmt­heit amorphen Materi­al­breis verbinden sich zu Objekten zwischen „niederer Materia­lität“ und Hard-Edge-Rahmung. Farbe wird neben ihrem visuellen Wahrneh­mungs­ge­halt, als physisch formbares wie auch poten­tiell formloses Material präsen­tiert. Kontem­pla­tive Farbfelder und berüh­rungs­lüs­ternde Haptik verbinden sich zu einem denkbaren vanda­lis­ti­schen Minimalimus. 

Matthias Recht, 1984 in Köln geboren, studierte Bildende Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und der Kunst­aka­demie Düssel­dorf. 2015 schloss er sein Studium als Meister­schüler von Prof. Wilhelm Mundt ab. Matthias Recht lebt und arbeitet in Düsseldorf.
matthias​-recht​.com
Instagram-Link

Laufzeit 14.6. bis 13.7.2017
Eröff­nung am Mittwoch, den 14.6. um 19 Uhr
Finis­sage + Konzert mit  John, Paul, George, Ringo und Richard am Donnerstag, den 13.7. um 19 Uhr
https://​johnpaul​ge​or​ge​ring​o​ri​chard​.bandcamp​.com

 

Katha­rina Jahnke & Jörg Wagner – der unerklär­liche Einfluß von

Die Ausstel­lung "der unerklär­liche Einfluß von" ereignet sich auf verschie­denen Ebenen.
Im Zentrum befindet sich eine gemein­same Instal­la­tion von Katha­rina Jahnke und Jörg Wagner,  die als Ausgangs­punkt für eine Inter­ak­tion mit einge­la­denen Künst­lern fungiert.

Im wöchent­li­chen Wechsel wird eine Arbeit eines Gastes präsentiert.
Einge­laden sind Susanne Priebs (5.5. – 11.5), Ina Weber (11.5 ‑18.5), Vincent Tavenne (18.5. – 25.5) und Julia Kröpelin (25. – 1.6).
Der Logik der ständig impor­tie­renden und expor­tie­renden Ausstel­lung folgend, werden am 1.6. im Rahmen eines Filmabends weitere Arbeiten gezeigt u.a. von annette holly­wood, Alice Könitz, Josef Böhm/Hans Pollhammer, Bernhard Holaschke und Uschi Huber.

Laufzeit: 5.5. bis 1.6.2017, geöffnet Di. bis Do. 15 – 18 Uhr
Eröff­nung: Freitag! 5.5. 19 Uhr
Finis­sage & Filmscree­ning: 1.6., 19 Uhr

Guido Münch

»A WORK OF ART SHOULD NEITHER BLEND INTO THE SURROUNDINGS,
NOR DECORATE OR FACILI­TATE ANYTHING.
IT SHOULD DOMINATE THEM ARTIS­TI­CALLY.« (HENRYK STAZEWSKI)

Guido Münch kombi­niert in seiner Ausstel­lung Malerei mit einer Instal­lation. In seiner Kunst benutzt er den Begriff des Samples, in seinen Bildern werden Vorlagen aus der Kunst­ge­schichte, der Werbe­in­dustrie und der Alltags­welt „gesam­pled“. Er nutzt die gewohnte Typografie und Farbge­bung der Konsum­welt ohne inhalt­liche Bindung mit Präzi­sion in seiner Malerei.

Guido Münch (1966 in Essen geboren) studierte an der Kunst­aka­demie Karls­ruhe und an der Kunst­aka­demie Düssel­dorf Malerei. Mit Lars Breuer und Sebas­tian Freytag zusammen bildet Guido Münch die Künst­ler­gruppe KONSOR­TIUM. 2016 bis 2017 lehrte er an der Kunst­aka­demie Düssel­dorf. Münch lebt und arbeitet in Düsseldorf.

facebook

Eröff­nung: 23. März um 19 Uhr
Künst­ler­ge­spräch: 6. April um 19 Uhr
Hier zum Nachhören
Laufzeit: 23.3. bis 20.4. (Di, Mi, Do 15 – 18 Uhr)

 

MATJÖ – Raum für Kunst: Drittes Jahr

2016 haben bei uns ausgestellt:

Marita Bullmann
Pascal Fendrich & Martin Plüddemann
KHM Förder­preis­trä­ge­rinnen Valerie Heine, Soyoung Park, Mona Kakanj
Kunst und Dokument Stipen­dia­tinnen Alia Hamdan und Therese Schuleit
Kuai Shen & Pengyu Huang
Diane Müller
Rundgang der KHM Nieves de la Fuente Gutiérrez
Rana Matjoub
Philine Herrlein, Linda Nadji, Bettina Nampé
Rune Elgaard
Piano Kabinett: Erwin Stache & Gero Koenig
Julia Weißenberg

 

Matjö Drittes Jahr PDF

KHM-Förderpreis für Künst­le­rinnen 2016 für Elisa Balmaceda

Preis­ver­lei­hung und Ausstellungseröffnung
Laudatio: Prof. Julia Scher
KHM-Förderpreis für Künst­le­rinnen des Jahres 2016 geht an die KHM-Absolventin Elisa Balma­ceda (*1985 in Santiago, Chile, 2012 bis 2016 Diplom­stu­dium „Mediale Künste“ an der KHM).
Balma­ceda unter­sucht in ihren Arbeiten (Video, Instal­la­tion und Fotografie) zeitge­mäße physi­ka­li­sche Konstruk­tionen von Licht und Energie und deren Verbin­dungen und Auswir­kungen auf die Natur und unserer Vorstellungen.

Absol­ven­tinnen der KHM und Studen­tinnen, die kurz vor ihrem Diplom stehen können sich jedes Jahr für den KHM-Förderpreis für Künst­le­rinnen bewerben. Er wird von der Gleich­stel­lung der KHM organi­siert und finan­ziert und von einer Fach-Jury (Prof. Julia Scher, Dr. Lilian Haberer, Solveig Klaßen, Götz Sambale (BBK)) vergeben. Er ist mit 3.500 Euro Förder­geld dotiert und einer Preis­ver­lei­hung und Ausstel­lung in Matjö – Raum für Kunst verbunden.

 

www​.khm​.de/​f​o​e​r​d​e​r​p​r​e​i​s​_​k​u​e​n​stlerinnen

ELISA BALMA­CEDA

 

 

AGAIN INTER­PRE­TA­TION

Again Inter­pre­ta­tion” ist eine Zusam­men­ar­beit der Künstler Jule Korneffel und Björn Meyer-Ebrecht. Durch ein ortsbe­zo­ge­nenes Projekt soll eine Platform für unmit­tel­bare Erfah­rung von Kunst entstehen, welche durch ihre Konzep­tion auch als intel­lek­tu­elles Modell für eine distan­zier­tere Rezep­tion der gleichen Werke verstanden werden kann.
Referenz­punkt dieser Ausstel­lung ist zum einen Susan Sontags Essay „Against Inter­pre­ta­tion“ (1964), ihr Einsatz für das ameri­ka­ni­sche „Non Relational“ der Kunst der 1960er Jahre; zum anderen der Dialog zwischen deutscher und ameri­ka­ni­scher Kunst seit dieser Zeit, mit beson­deren Blick auf den ehemals sehr lebhaften Austausch zwischen New York und Köln. Als deutsche Künstler in New York stellen sich beide der Frage nach ihrer kultu­rellen Identität sowie nach Möglich­keiten deren Überwin­dung. Auf diesem dialek­ti­sches Prinzip basiert auch die Konzep­tion dieses Projekts.

 

Eröff­nung: 12.01. 2017 um 19 Uhr
Laufzeit: 12.01. bis 09.02.17
Sontagsbar und Künst­ler­ge­spräch mit Dirk Hilde­brandt (Kunst­ge­schicht­li­ches Institut Frank­furt): 15.01.17 um 15:30 Uhr
Björn Meyer-Ebrechts Werk umfasst Zeich­nungen, Skulp­turen, benutz­bare Objekte und raumgrei­fende Instal­la­tionen. Archi­tektur als konkreter Raum und Ordnungs­prinzip hat darin eine zentrale Bedeu­tung. Seit 2014 verbindet er in einer kolla­bo­ra­tiven Ausstel­lungs­serie seine eigene skulp­tu­rale Arbeit mit kurato­ri­scher Praxis, indem er spezi­fi­sche Raumsi­tua­tionen für die Werke anderer Künstler schafft.
Björn Meyer-Ebrecht hat sein Kunst­stu­dium an der Univer­sität der Künste in Berlin und am Hunter College in New York absol­viert. Seit 2000 lebt und arbeitet er in New York.
http://​meyer​-ebrecht​.com/

Jule Korneffel schafft durch die Technik eines intui­tiven „mark makings“ und dessen Überma­lungen Malereien, die durch ihre reduk­tive Offen­heit zur sinnli­chen Erfahr­bar­keit einladen. Unter­schied­liche Ebenen von Bewusst­sein werden dabei angespro­chen. Ihre Arbeiten entstehen auf Leinwänden wie auch als ortsbe­zo­gene Malereien.
Als Absol­ventin und Meister­schü­lerin von Tal R (Kunst­aka­demie Düssel­dorf), lebt sie seit 2015 in New York, wo sie am Hunter College das MFA Programm durchläuft.
http://​www​.julekorn​effel​.com/

 

AIC auf der COFA – Matjö zeigt DIANE MÜLLER

Matjö – Raum für Kunst ist auf der COFA Contem­po­rary 2016 und zeigt: Diane Müller
Zu finden sind wir in Halle 11.2 Gang B Nr. 037

Vernis­sage: 16. 11. Ab 16 Uhr — 21 Uhr

Eine Gemein­schafts­ak­tion von AIC – Art Initia­tives Cologne

Im Juni 2016 stellte die Künst­lerin Diane Müller im Matjö, Ausstel­lungs­raum des BBK Köln aus. In der gezeigten Serie fungierten Archi­tektur und der öffent­liche Raum als Skulptur und Material, um mit Kohle auf Papier abstrakte Abbil­dungen des Urbanen zu schaffen. In einer neuen Arbeit vollzieht Diane Müller eine weitere Abstrak­tion der Abstrak­tion, entfernt sich also weiter vom eigent­li­chen Ursprung, dem urbanen Material und erschafft somit neuen Bildwelten.

Diane Müller ist Bildende Künst­lerin aus Köln. Sie arbei­tete als künstlerisch-wissenschaftliche Mitar­bei­terin am Fraun­hofer Institut und ist als Dozentin für Kunst im öffent­li­chen Raum und neue Medien tätig. Inter­ven­tion im öffent­li­chen Raum ist einer ihrer künst­le­ri­schen Schwerpunkte.
Diane Müller bewegt sich in ihren künst­le­ri­schen Arbeiten und mit ihren koope­ra­tiven und kurato­ri­schen Projekten an der Schnitt­stelle zwischen Kunst und Kunstrezeption.
Sie hat daher zahlreiche Kolla­bo­ra­tionen im öffent­li­chen Raum und Projekt­räume initi­iert und kuratiert. 2014 erschien eine von ihr mit heraus­ge­ge­bene Publi­ka­tion "Ebene Minus Eins", die die Wirkung künst­le­ri­scher Agita­tion auf urbane Struk­turen reflek­tiert. (Strzelecki Books, Dez. 2014).
Ihr inter­ven­tio­nis­ti­sches Vorgehen im öffent­li­chen Raum wird in ihren aktuellen Arbeiten in grafi­sche, abstrakte Bildland­schaften und Plastiken transformiert.
www​.diane​mueller​.de

Eine Gemein­schafts­ak­tion von AIC – Art Initia­tives Cologne, www​.aic​.cologne
Geför­dert vom Kulturamt der Stadt Köln

COFA Contem­po­rary
17. – 20. November 2016
Halle 11.2 / Gang B / Nr 037

Koeln­messe, Eingang Süd, Halte­stelle: Bahnhof Köln Messe/Deutz
Donnerstag bis Samstag 11 bis 19 Uhr, Sonntag 11 bis 18 Uhr

www​.cologne​fi​neart​.de

 

Cofa_DM

Julia Weißen­berg: Let's just imitate the real until we find a better one

Eine Instal­la­tion mit Objekten und einer Video­ar­beit von Julia Weißenberg

Julia Weißen­berg setzt sich in ihren künst­le­ri­schen Arbeiten, < in denen sie oftmals Instal­la­tionen aus Video­filmen und Fotogra­fien aber auch Objekten integriert, mit dem mensch­li­chen Hang zur Fiktio­na­li­sie­rung des Lebens ausein­ander. Welche Rolle spielen Fiktionen in unserer Wahrneh­mung bzw. Erinne­rung und wie beein­flussen sie die Konstruk­tion von Reali­täten? In diesem Zusam­men­hang gibt es zwei zentrale Aspekte, die sich zumeist in ihren Arbeiten wieder­finden. Zum Einen ist es ein tiefes Inter­esse an den Bildern, die in den Massen­me­dien zirku­lieren und mitunter das kollek­tive Gedächtnis prägen und den Ausgangs­punkt für viele ihrer Arbeiten bilden. Anderer­seits ist die Ausein­an­der­set­zung mit dem Raum bzw. mit Archi­tektur ein wieder­keh­rendes Motiv – der Raum als Ereig­nisort und als Ort der Repräsentation.

Julia Weißen­berg, geboren 1982 in Bergisch Gladbach, studierte von 2005-07 Kommu­ni­ka­ti­ons­de­sign an der FH Düssel­dorf und von 2007-12 an der Kunst­hoch­schule für Medien in Köln. Ihre Arbeiten werden in inter­na­tio­nalen Ausstel­lungen und Scree­nings präsen­tiert, darunter Ludwig Forum Aachen, Skulp­turen Museum Glaskasten, Marl, Bundes­kunst­halle Bonn, Contem­po­rary Museum, Wroclaw, Museo de la Ciudad in Queré­taro, Mexiko, BAUSTELLE/SCHAUSTELLE – Raum für junge Kunst in Essen, das Inter­na­tional Short Film Festival, Rio de Janeiro und die Inter­na­tio­nalen Kurzfilm­tage Oberhausen. 2014 hatte die Künst­lerin ihre erste insti­tu­tio­nelle Einzel­aus­stel­lung in der Artothek in Köln. Julia Weißen­berg erhielt 2014 das Charges­heimer Stipen­dium für Medien­kunst der Stadt Köln und ein Arbeits­sti­pen­dium im Schloss Ringen­berg. Seit 2015 wurden ihr außerdem mehrere Künstler-Residenzen u.a. in Seoul (Südkorea), Bergen (Norwegen) und Beijing (China) zugesprochen.
Die Instal­la­tion, die Julia Weißen­berg im Kölner Matjö zeigt, entstand teilweise während ihres Aufent­halts in Südkorea.

Eröff­nung: 24.11.16 um 19 Uhr
Ausstel­lungs­dauer: 24.11. bis 22.12.
Am 16.12.2016 findet um 20 Uhr ein Konzert von
a certain object
in der Ausstel­lung statt.

http://​julia​weis​sen​berg​.de/

 

Klavier erwei­tert: Gero Koenig – Chordeop­graph C2aa

Gero Koenig Chordeop­graph C2aa
Klang­kunst­aus­stel­lung, Instru­ment und graphi­sche Parti­turen als raumbe­zo­gene inter­ak­tive Videoprojektion
Konzert­per­for­mance eins: Do., 10. November 2016, 19 Uhr & 20:30 Uhr
Konzert­per­for­mance zwei: Do., 17. November 2016, 20 Uhr

Chordeo­graph C2aa steht für Chordeo­graph 2 augmented analysis, einem von Gero Koenig entwi­ckelten Instru­ment, vergleichbar einer Klang­skulptur. Für Chordeo­graph C2aa hat Koenig inter­ak­tive graphi­sche Video­par­ti­turen geschrieben für compu­ter­ge­stützte Echtzeit Klang­er­zeu­gung. In insze­nierten Konzert­per­for­mances stimmt Koenig die Wirkung der Kompo­si­tionen und Klänge im Raum mit einer ortsbe­zo­genen visuellen Drama­turgie auf den Auffüh­rungsort ab. Die Stellung des Instru­ments, Ausleuch­tung und Raumge­stal­tung sowie die Platzie­rung des Publi­kums zu Raum und Instru­ment bezieht er in seine Arbeit ein. Saiten gespielt mit „Leisten“ aus unter­schied­li­chen Metallen, Hölzern und Kunst­stoffen. Bis zu 37 Saiten versetzt Koenig am Instru­ment simultan in Schwin­gungen. Unter­schied­liche Positionen einer Leiste bzw. Richtungen, Winkel und Geschwin­dig­keiten bestimmen die klang­li­chen Möglich­keiten. Grafi­sche Parti­turen erlauben präzise und wieder­hol­bare Spiel­ab­läufe. Gero Koenig, ist Kompo­nist, Musiker, Performer und Medien­künstler sowie Instru­men­ten­ent­wickler. Seit 2006 arbeitet Koenig immer wieder mit dem Künstler-Kurator Georg Dietzler zusammen. GD präsen­tierte Chordeo­graph in Ausstel­lungen und Perfor­mances, ist seit der ersten Version von Chordeo­graph gelegent­lich Projekt­be­rater für Koenig. http://​www​.chordeo​graph​.de/

AIC ON 2016

Ausstel­lungen, Aktionen, Lesungen, Perfor­mances und Konzerte

OFF-Spaces, Projekt­räume, Festi­vals, Magazine, nomadi­sche Kunst­pro­jekte, Kunst­ver­eine, Aktions­la­bore – die unabhän­gigen Kunst­in­itia­tiven in Köln agieren mannig­faltig und facet­ten­reich. Einige sind seit vielen Jahren oder gar Jahrzehnten aktiv. OFF-Plattformen vieler Art sind keine Neuheit mehr in Köln, neu scheint jedoch deren Positio­nie­rung. Denn das OFF steht nicht länger im Abseits, sondern mehr und mehr im Fokus, im ON. Das OFF ist ein Fluidum, es bietet Raum fu?r Experi­ment, trans­dis­zi­pli­näres Arbeiten und die Entwick­lung neuer eigen­stän­diger Formate. Ku?nstlerInnen, Kurato­rInnen und Kultur­ma­na­ge­rInnen organi­sieren sich unabhängig von etablierten Insti­tu­tio­na­li­sie­rungs­formen. Die OFF-Kultur hat sich neben den großen Insti­tu­tionen und Galerien in Köln zu einer impuls­ge­benden Kraft entwi­ckelt und feiert 2016 den Zusam­men­schluss der Kunst­in­itia­tiven Köln / Art Initia­tives Cologne, kurz: AIC.

Wir laden zum gemein­samen Wochen­ende AIC ON vom 21. bis 23. Oktober 2016 mit Ausstel­lungen, Aktionen, Lesungen, Perfor­mances und Konzerten.

Programm­flyer kann hier herun­ter­ge­laden werden

http://​aic​.cologne/

Veran­stal­tung auf Facebook

 

Geför­dert durch:
Stadt Köln – Kulturamt
Sparkasse KölnBonn

 

Bei uns im MATJÖ – Raum für Kunst: ER­WIN STACHE’S PIANO KA­BI­NETT KLANG­MA­SCHI­NEN PERFORMANCE