Andreas Keil — Found

Andreas Keil – Kleinode der Malerei

Andreas Keil schafft gegen­stands­freie Malerei, die ganz dem Erlebnis von Farbe und Licht verpflichtet ist. Bewusst wählt er für seine Tafel­bilder das Klein­format, da es konzen­triert und verdichtet – eine Art Nukleus, der alle essen­ti­ellen Infor­ma­tionen in sich trägt und eine intime Betrach­tungs­weise ermög­licht.

Zu seinen bevor­zugten Bildträ­gern sind Fundstücke aus der urbanen Umgebung geworden. Es sind Abfall­pro­dukte wie Holzstücke, Span- oder Schicht­platten, die Keil bei ausge­dehnten Streif­zügen in Köln und Umgebung auffallen. Sie gleichen unerkannten Edelsteinen, deren Wert und Schön­heit aktiv erschlossen werden will. Im Atelier betrachtet Keil die Fundstücke lange, denkt darüber nach, welchen Farbton, welche Verdün­nung der Ölfarbe und welche maleri­sche Technik jeweils erfor­der­lich ist, um dem Charakter des Objekts gerecht zu werden: Es können allein zwei lasie­rende Lagen von Cadmi­um­gelb oder “Ruby Red“, einem aufschei­nenden Pink, sein, oder unzäh­lige Schichten unter­schied­li­cher Farbtöne, die auf dem Träger­ma­te­rial aufge­bracht werden und an den Kanten der erhabenen Bildob­jekte mitunter in ihrem Aufbau ablesbar sind – wie Perlmutt­schichten, die in einem zeitin­ten­siven Prozess eine Perle formen. Im langsamen Vorgang entsteht somit etwas Wertvolles, ohne jemals die Natur nachahmen zu wollen. Es ist vielmehr jener Prozess des Hervor­wach­sens, der Entste­hung von Wertvollem und Schönen, der die Assozia­tion zum Wachsen einer Perle oder in umgekehrter Form zum Polieren eines Edelsteins aufrufen mag. Es ist kein Abbilden der Natur – es ist eine Verbin­dung von Vorhan­denem mit der Inter­ak­tion des Künst­lers, seiner Vorstel­lungs­kraft und maleri­schen Versiert­heit.

Dennoch ist eine Verbin­dung zur Natur gegeben. Andreas Keil wünscht sich für die Rezep­tion seiner Gemälde und seriellen Papier­ar­beiten idealer­weise natür­li­ches Licht, möglichst mit Licht­wech­seln über den Tag verteilt. Natür­li­ches Licht ruft auf den spezi­ellen Oberflä­chen­struk­turen der Arbeiten unter­schied­lichste Varianten des Wider­scheins hervor, bei manchen Werken lässt die Dämme­rung die Farben aufleben.

Die Nähe von Kunst und Natur wird vom Künstler prakti­ziert: seit 2013 kuratiert er im Kunst­raum K634 in seinem Kölner Schre­ber­garten mehrere Ausstel­lungen pro Jahr, mit einem Fokus auf die Präsenz von Malerei. Der Ausstel­lungs­raum in der Laube mit seiner konzen­trierten Größe von fünf Quadrat­me­tern ist umrankt von der ungeahnten Pracht eines Stadt­gar­tens.

Andreas Keils Malerei kann durchaus als radikale Malerei betrachtet werden – beides umfasst eine selbst­re­fe­ren­zi­elle Kunst, die sich mit Themen ihrer inhärenten maleri­schen Eigen­schaften befasst, insbe­son­dere mit der “Sensa­tion“ der Farbe, aber auch mit Bildträger, Oberfläche und Struktur in ihrer Wechsel­wir­kung. Sie ermög­li­chen es den Rezipient_innen, das Bild mit seinen unabhängig wahrge­nom­menen Farb- und Licht­werten sinnlich zu erleben, was durch eine Maltechnik in subtilen Beschich­tungs­me­thoden einzig­artig erreicht wird. Zudem besitzen die Tafel­ge­mälde als Bildob­jekte, die bei aller Veror­tung im maleri­schen Diskurs auch Frage­stel­lungen der Skulptur oder des Reliefs aufrufen, starke Bezüge zum Räumli­chen, sowohl werkim­ma­nent als auch zum umgebenden Ausstel­lungs­raum.

Das Werk von Andreas Keil, der raumgrei­fende Erkun­dungen der Malerei betreibt, wohlwis­send um die Tradi­tion derselben, kann auch als Metapher für die Suche nach der unerkannten Schön­heit stehen. Es ist der kontrol­lierte Zufall bei der Inter­ak­tion seiner Malerei mit dem Träger­ob­jekt, der diese Schön­heit zu Tage bringt.

Elke Kania

Open Call 2022

Wir starten unseren Open Call für das Ausstel­lungs­pro­gramm 2022 im Matjö – Raum für Kunst!

Der Bewer­bungs­zeit­raum läuft vom 6.10. – 12.11.21.

Eine Bewer­bung ist nur über das unten stehende Formular möglich.

Die Ausschrei­bung richtet sich vorrangig an Bildende Künst­le­r*innen und Medien­künst­le­r*innen, sparten­über­grei­fende Projekte sind auch willkommen. Die Ausstel­lungen laufen in der Regel 3 – 4 Wochen. Auch kürzere Projekte wie Perfor­mances sind willkommen.

Künstler*innenhonorare und Zuschüsse zu den Ausstel­lungs­kosten können werden gezahlt.

Die Jury, die entscheidet, welche Ausstel­lungs­vor­haben 2022 im Matjö umgesetzt werden können, besteht aus Vorstands­mit­glie­dern des BBK Köln und der künst­le­ri­schen Leitung des Matjö. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: info@​matjoe.​de

MATJÖ – Raum für Kunst ist der Projekt- und Ausstel­lungs­raum des gemein­nüt­zigen Kultur­werks des BBK Köln e.V.

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We start our Open Call for the exhibi­tion program 2022 at Matjö — Raum für Kunst!

The appli­ca­tion period runs from 6/10 – 12/11/21.

Appli­ca­tion is only possible via the form below.

The call is prima­rily aimed at visual and media artists, inter­di­sci­pli­nary projects are also welcome. Ordina­rily, the exhibi­tions run for 3 – 4 weeks, shorter projects such as perfor­mances are welcome.

Artist fees and subsi­dies for exhibi­tion costs can be paid.

The jury that decides which exhibi­tion projects can be realized at Matjö in 2022 consists of board members of BBK Cologne and the artistic manage­ment of Matjö. If you have any questions, please contact: info@​matjoe.​de

MATJÖ — Raum für Kunst is the project and exhibi­tion space of the non-profit cultural work of the BBK Köln e.V. (BBK Cologne).

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Hier einige Bilder des leeren Matjös'. Wenn Sie den Raum vor einer Bewer­bung in "echt" sehen möchten, können Sie gerne zu unseren Öffnungs­zeiten vorbei­kommen!

Marc Duveneck — Achtung Schwarzes Loch!

Eine Ausstel­lung mit Bildern, die von der Faszi­na­tion und Neugierde für das und den Ängsten vor dem, was man nicht sieht aber ahnt oder phanta­siert, handeln. 

Es kann eine zusätz­liche Ebene zwischen dem Dahinter und dem Davor, dem was versteckt ist oder vom Versteck heraus betrachtet wird, entstehen.

Schwarz gemalte Oberflä­chen, schwarze Tiefen und schwarze Romantik vermit­teln Magie;

minima­lis­ti­sche an Symbolik angelehnte Einfach­heit zwingt zur Konfron­ta­tion. 

Update Cologne#5

Bewer­bungs­frist: 3.September

Das Format Update Cologne widmet sich Kölner Künst­le­rinnen und Künstler ab 50 Jahren, die schon über einen langen Zeitraum konti­nu­ier­lich in Köln tätig sind, deren Arbeiten aber – aufgrund eines Mangels an geräu­migen Ausstel­lungs­lo­ka­li­täten – hier vor Ort selten in größerem Rahmen gezeigt wurden. 

In Kölner Ateliers erfolgt eine künst­le­ri­sche Produk­tion hoher Qualität und weiter medialer Spann­breite. Seit Abriss der Kölner Kunst­halle fehlt jedoch in Köln eine Ausstel­lungs­halle, die es den ortsan­säs­sigen Künstler*innen ermög­licht, ihr Werk in größeren Räumen zu präsen­tieren, die dem Publikum mehr als nur einen Ausschnitt des Oeuvres zur Ansicht bringt. Aus diesem Desiderat erwuchs in 2017 eine Initia­tive des Kultur­amtes Köln, neue Koope­ra­ti­ons­partner zu sondieren, um ein geeig­netes Rauman­gebot für Kölner Künstler und Künst­le­rinnen zu finden. Dank der Zusam­men­ar­beit mit der Michael Horbach Stiftung ist es gelungen, ein räumli­ches Angebot an die hiesige Künst­ler­schaft zu richten, das seines­glei­chen in Köln sucht. 

In den vergan­genen Jahren wurden im Rahmen von Update Cologne Werke von Adi Meier-Grolman (2018), Heiner Blumen­thal und Matthias Surges (2019),   Doris Frohn­apfel und Jon Shelton (2020) sowie Gudrun Baren­b­rock (2021)  gezeigt.  

Die Ausstel­lungs­reihe wird konstant vom Kulturamt der Stadt Köln als Mitin­itiator der Reihe geför­dert sowie optional von weiteren, jährlich wechselnden Förde­rern finan­ziell unter­stützt. Seit 2018 fungiert das Kultur­werk des BBK Köln e.V. als Träger der Reihe und infor­miert auf der Website www​.update​-cologne​.de regel­mäßig über den Status des Projektes.

Ein achtköp­figer Beirat lädt jährlich eine (oder zwei) Position(en) für die sechs­wö­chige Ausstel­lung ein. Die betei­ligten Künstler erhalten ein Honorar sowie einen Produk­ti­ons­kos­ten­zu­schuss; im Anschluss an die Präsen­ta­tion wird eine Broschüre publi­ziert. 

Alle weiteren Infor­ma­tionen zur Bewer­bung finden Sie auf der Website der update cologne Reihe.

Die Poster & Broschüren für die offenen Ateliers befinden sich in Druck und können bald im Matjö- Raum für Kunst, Mathi­asstr. 15 abgeholt werden. Sobald wir alles haben, infor­mieren wir darüber.

Eva-Maria Kollischan – konstruk­tem­pa­thie


Konstruk­tionen sollen helfen, unser Leben zu erleich­tern und mehr Raum oder Energie zu schaffen. 
Die Wände des Ausstel­lungs­raumes sind mit einer Fotota­pete verkleidet. Räumlich­keit und Raumwahr­neh­mung sind inkon­gruent. Zu sehen ist eine Szenerie, die an Umbruch, Aufbau oder Zerstö­rung erinnert. Der Raum wird als Bühne oder Panorama insze­niert und es stellt sich die Frage nach versteckten Botschaften unserer gebauten und sich verän­dernden Umwelt.
Auf der Tapete hängen abstrakte Bilder und Zeich­nungen. Können Bilder eine Beruhi­gung erzeugen? 
Inwie­fern stehen Bilder in Konkur­renz zuein­ander oder welche Art von Dialog entsteht?

Andreas Keil – Found

"Kleinode der Malerei

Andreas Keil schafft gegen­stands­freie Malerei, die ganz dem Erlebnis von Farbe und Licht verpflichtet ist. Bewusst wählt er für seine Tafel­bilder das Klein­format, da es konzen­triert und verdichtet – eine Art Nukleus, der alle essen­ti­ellen Infor­ma­tionen in sich trägt und eine intime Betrach­tungs­weise ermög­licht.

Von Anfang seiner künst­le­ri­schen Arbeit an dienten nicht tradi­tio­nelle Maler­lein­wände, sondern MDF- oder Multiplex-Platten als Grund für die Bilder. Es ist die Härte – das “Bestehen“ des Trägers beim Malpro­zess – die er präfe­riert. Er schätzt die vorhan­dene Kante eines festen Malgrundes – ebenso wie die Veror­tung in der Tradi­tion der Tafel­ma­lerei.

Zu seinem bevor­zugten Material sind Fundstücke aus der urbanen Umgebung geworden. Es sind Abfall­pro­dukte wie Holzstücke, Span- oder Schicht­platten, die Keil bei Streif­zügen in Köln und Umgebung auffallen. Sie gleichen unerkannten Edelsteinen, deren Wert und Schön­heit aktiv erschlossen werden will. Im Atelier betrachtet Keil die Fundstücke lange, denkt darüber nach, welchen Farbton, welche Verdün­nung der Ölfarbe und welche maleri­sche Technik jeweils erfor­der­lich ist, um dem Charakter des Objekts gerecht zu werden: Es können allein zwei lasie­rende Lagen von Cadmi­um­gelb oder “Ruby Red“, einem aufschei­nenden Pink, sein, oder unzäh­lige Schichten unter­schied­li­cher Farbtöne, die auf dem Träger­ma­te­rial aufge­bracht werden und an den Kanten der erhabenen Bildob­jekte mitunter in ihrem Aufbau ablesbar sind – wie Perlmutt­schichten, die in einem zeitin­ten­siven Prozess eine Perle formen. Im langsamen Vorgang entsteht somit etwas Wertvolles, ohne jemals die Natur nachahmen zu wollen. Es ist vielmehr jener Prozess des Hervor­wach­sens, der Entste­hung von Wertvollem und Schönen, der die Assozia­tion zum Wachsen einer Perle oder in umgekehrter Form zum Polieren eines Edelsteins aufrufen mag. Es ist kein Abbilden der Natur – es ist eine Verbin­dung von Vorhan­denem mit der Inter­ak­tion des Künst­lers, seiner Vorstel­lungs­kraft und maleri­schen Versiert­heit.

Dennoch ist eine Verbin­dung zur Natur gegeben. Andreas Keil wünscht sich für die Rezep­tion seiner Gemälde und seriellen Papier­ar­beiten idealer­weise natür­li­ches Licht, möglichst mit Licht­wech­seln über den Tag verteilt. Natür­li­ches Licht ruft auf den spezi­ellen Oberflä­chen­struk­turen der Arbeiten unter­schied­lichste Varianten des Wider­scheins hervor, bei manchen Werken lässt die Dämme­rung die Farben aufleben. So ist es nicht verwun­der­lich, dass der Brühler Kunst­verein mit seinem schönen, zu einem Garten geöff­neten Ausstel­lungs­raum ein Wunschort für die Erfah­rung der Arbeiten von Andreas Keil ist.

Die Nähe von Kunst und Natur wird vom Künstler prakti­ziert: Seit 2013 kuratiert er im Kunst­raum K634 in seinem Kölner Schre­ber­garten mehrere Ausstel­lungen pro Jahr, mit einem Fokus auf die Präsenz von Malerei. Der Ausstel­lungs­raum in der Laube mit seiner konzen­trierten Größe von 4,5 qm ist umrankt von der ungeahnten Pracht eines Stadt-gartens.

Andreas Keils Malerei kann durchaus als radikale Malerei betrachtet werden – beides umfasst eine selbst­re­fe­ren­zi­elle Kunst, die sich mit Themen ihrer inhärenten maleri­schen Eigen­schaften befasst, insbe­son­dere mit der “Sensa­tion“ der Farbe, aber auch mit Bildträger, Oberfläche und Struktur in ihrer Wechsel­wir­kung. Sie ermög­li­chen es den Rezipient_innen, das Bild mit seinen unabhängig wahrge­nom­menen Farb- und Licht­werten sinnlich zu erleben, was durch eine Maltechnik in subtilen Beschich­tungs­me­thoden einzig­artig erreicht wird. Zudem besitzen die Tafel­ge­mälde als Bildob­jekte, die bei aller Veror­tung im maleri­schen Diskurs auch Frage­stel­lungen der Skulptur oder des Reliefs aufrufen, starke Bezüge zum Räumli­chen, sowohl werkim­ma­nent als auch zum umgebenden Ausstel­lungs­raum.

Das Werk von Andreas Keil, der raumgrei­fende Erkun­dungen der Malerei betreibt, wohlwis­send um die Tradi­tion derselben, kann auch als Metapher für die Suche nach der unerkannten Schön­heit stehen. Es ist der kontrol­lierte Zufall bei der Inter­ak­tion seiner Malerei mit dem Träger­ob­jekt, der diese Schön­heit zu Tage bringt."

Text: Elke Kania

https://​www​.andre​as​keil​-malerei​.de/

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stipendien@​bbk-​koeln.​de

Recherche- & Arbeits­sti­pen­dien Bildende Kunst 2020

Zur aktuellen Website der Recherche- und Arbeits­sti­pen­dien Bildende Kunst => hier klicken

 

Zum zweiten Mal wurden 15 Recherche- und Arbeits­sti­pen­dien Bildende Kunst der Stadt Köln an Kölner Künstler*innen und Kurator*innen vergeben.

Auf der virtu­ellen Abschluss­ver­an­stal­tung am 25.5.2021 stellten die Stipendiaten*innen den Stand der Umset­zung ihres Projekt­vor­ha­bens vor. Die Modera­tion des Abends übernahm Aneta Rostkowska, Künst­le­ri­sche Leiterin der Temporary Gallery. 

 

Die Stipen­dien werden alters­un­ab­hängig ausge­schrieben und richten sich an profes­sio­nell arbei­tenden Kölner Künstler*innen sowie Kurator*innen. Die mit Mitteln der Stadt Köln ausge­statteten Stipen­dien sollen ermög­li­chen, im Förder­zeit­raum ohne finan­zi­ellen Druck zu arbeiten und ein einge­reichtes Projekt­vor­haben umzusetzen.

Das Konzept wurde 2019 vom Kulturamt und dem Kultur­werk des BBK – in Abstim­mung mit dem Netzwerk AIC und der Kölner Kultur­po­litik – entwi­ckelt. Die Ergeb­nisse der Recherche- und Arbeits­sti­pen­dien 2019 finden sie hier.


Aus 192 Bewer­bungen wählte die Jury folgende Vorhaben von Künstler*innen und Kurator*innen für eine Förde­rung aus:

Künstler*innen:

Julia Bünnagel
Brigitte Dunkel
Miriam Gossing
Lena Ditte Nissen
Florian Dedek
Marcel Hiller
Christof John
Tammo Lünemann
Tobias Maring
Btihal Remli
Camilo Adolfo Sandoval Mora
Vanja Smiljanic
Karen Zimmer­mann

Kuratoren:

Patrick Haas
Florian Müller

Die Jury 2020 bestand aus:

Kris Dittel (Kuratorin, Rotterdam)
Maurice Funken (Direktor NAK Neuer Aachener Kunst­verein)
Oliver Gather (Künstler, Düssel­dorf)
Linda Nadji (Künst­lerin, Köln)
Aneta Rostkowska (Direk­torin Temporary Gallery Köln), Jury-Vorsitz
Beratendes Mitglied war Nadine Müseler, Referentin für Bildende Kunst des Kulturamt Köln

 

Zusam­men­fas­sung:

Bezeich­nung: Recherche- und Arbeits­sti­pen­dien Bildende Kunst der Stadt Köln
Zielgruppe: profes­sio­nelle Kölner Künstler*innen und Kurator*innen
Förder­maß­nahme: Arbeits­sti­pen­dium
Alters­be­schrän­kung: keine
Vergabe: jährlich
Reich­weite: Köln
Bewer­bungs­ver­fahren: offene Ausschrei­bung
Bewer­bung: per Online-Formular, siehe: www​.recher​ches​ti​pen​dien​-koeln​.de

Ansprech­partner:
Kultur­werk des BBK Köln e.V., Mathi­asstr. 15, 50676 Köln

Ansprech­part­nerin: Petra Gieler
, E‑Mail Adresse: stipendien@ bbk​-koeln​.de

In Abstim­mung mit und geför­dert durch das Kulturamt der Stadt Köln

Recherche- und Arbeits­sti­pen­dien 2019

Zur aktuellen Website der Recherche- und Arbeits­sti­pen­dien Bildende Kunst => hier klicken

Erstmals wurden 2019 in Köln 15 „Recherche- und Arbeits­sti­pen­dien Bildende Kunst“ vergeben, die im Zuge der indivi­du­ellen Künstler*innenförderung mit Mitteln der Stadt Köln ausge­stattet und die in der Pilotie­rungs­phase vom Kultur­werk des BBK Köln ausge­schrieben wurden. Die alters­un­ab­hän­gigen Stipen­dien sollen profes­sio­nellen Kölner Künstler*innen sowie Kurator*innen der bildenden Kunst ermög­li­chen, sich für die Zeit der Förde­rung ohne wirtschaftlich-materiellen Zwang auf ein indivi­du­elles künst­le­ri­sches Projekt konzen­trieren zu können. Ab 2019 werden die Stipen­dien jährlich vergeben und sind mit jeweils 5.000 € dotiert. Das Konzept wurde 2019 vom Kulturamt und dem Kultur­werk des BBK – in Abstim­mung mit dem Netzwerk AIC und der Kölner Kultur­po­litik – entwi­ckelt.

Auf der Abschluss­ver­an­stal­tung am 16.Juli 2020 in der Temporary Gallery Köln stellten die Stipendiaten*innen den Stand der Umset­zung ihres Projekt­vor­ha­bens vor. Die Veran­stal­tung sollte weniger Präsen­ta­tion nach außen, als ein Ort des Kennen­ler­nens und Austau­sches sein.

Die Jury bestand aus:

Rochus Aust, Köln, Instal­la­ti­ons­künstler, Renata Cervetto, Berlin, zur Zeit im Kurato­ren­team der 11. Berlin Biennale, Maurice Funken, Aachen, Direktor Neuer Aachener Kunst­verein, Ulrike Möschel, Düssel­dorf, Bildende Künst­lerin, Aneta Rostkowska, Köln, Direk­torin Temporary Gallery Köln, Juryvor­sitz

Sie tagte Anfang Februar 2020 und traf eine Auswahl aus den über 170 Bewer­bungen.

Breit war die Alters­panne der Bewerber*innen: Zwischen der jüngsten Bewer­berin und dem ältesten Bewerber liegen 44 Jahre. Mit der jüngsten Stipen­diatin, 1990 geboren, und dem ältesten Stipen­diaten, 1950 geboren, spiegelt sich dieses breite Alters­spek­trum auch bei den ausge­wählten Stipendiat*innen wieder.

Ebenso in der Wahl ihrer Themen und Medien bilden sie die Vielfäl­tig­keit künst­le­ri­scher Praxis ab. Bewegt­bild­me­dien wie Video­kunst und künst­le­ri­scher Dokumen­tar­film sind ebenso vertreten wie fotogra­fi­sche und archi­va­ri­sche Vorhaben. Aber auch perfor­ma­tive Ansätze, experi­men­telle Klang­kunst, künst­le­ri­sche Recher­chen sowie weitere konkrete Arbeits­vor­haben werden geför­dert.

Die Jury wählte folgende dreizehn Stipendiat*innen aus dem künst­le­ri­schen und zwei aus dem kurato­ri­schen Bereich aus.

Künstlerinnen/Künstler:
Wadim Arkadii, Ale Bachlechner, Viktor Brim, Laurentia Genske/Jule Katinka Cramer, Selma Gülto­prak, Echo Ho, Olga Holzschuh, Katha­rina Jahnke, Chris­tina Kramer, Niels Mlynek, Benjamin Ramírez Pérez, Şirin Şimşek und Eusebius Wirdeier

Kuratorin/Kurator:
Lisa Kloster­kötter, Thomas Reul


Ausschrei­bungs­text:

Erstmals werden 2019 in Köln 15 „Recherche- und Arbeits­sti­pen­dien Bildende Kunst“ vergeben, die im Zuge der indivi­du­ellen Künstler*innenförderung mit Mitteln der Stadt Köln ausge­stattet und die in der Pilotie­rungs­phase vom Kultur­werk des BBK Köln ausge­schrieben werden. Die alters­un­ab­hän­gigen Stipen­dien sollen profes­sio­nellen Kölner Künstler*innen sowie Kurator*innen der bildenden Kunst ermög­li­chen, sich für die Zeit der Förde­rung ohne wirtschaftlich-materiellen Zwang auf ein indivi­du­elles künst­le­ri­sches Projekt konzen­trieren zu können. Ab 2019 werden die Stipen­dien jährlich vergeben und sind mit jeweils 5.000 € dotiert. Das Konzept wurde 2019 vom Kulturamt und dem Kultur­werk des BBK – in Abstim­mung mit dem Netzwerk AIC und der Kölner Kultur­po­litik – entwi­ckelt.

Bewer­bungen für das laufende Jahr können bis zum 31.12.2019 an das Kultur­werk des BBK Köln gerichtet werden.

Zweck der Förde­rung

Die künstlerische/kuratorische Entwick­lung setzt insbe­son­dere die Erschlie­ßung neuer eigener Ideen und Ansätze voraus. Aus diesem Grund soll den Stipendiat*innen die Möglich­keit zur Durch­füh­rung selbst gewählter Recherche- und Arbeits­vor­haben gegeben werden wie z.B.:

  • Recherche oder Vorar­beit an einem bestimmten Thema
  • Entwick­lung von Projekten
  • Erschlie­ßung neuer/anderer Arbeits­tech­niken
  • Fortfüh­rung bzw. Vollendung bestimmter Arbeiten

Perso­nen­kreis

Die Stipen­dien sind für die künstlerische/kuratorische Entwick­lung von profes­sio­nell arbei­tenden

  • Künstler*innen
  • Kurator*innen
  • künst­le­ri­sche oder kurato­ri­sche Gruppen

im Bereich der visuellen Künste in Köln bestimmt, die sich durch ihre Arbeit ausge­wiesen haben.

Krite­rien für die Stipen­di­en­ver­gabe sind die Qualität bishe­riger künst­le­ri­scher bzw. kurato­ri­scher Arbeiten und die Qualität des Recherche-/Arbeitsvorhabens. Eine Bewer­bung kann jährlich statt­finden, eine Förde­rung aber nur alle zwei Jahre. Eine paral­lele Unter­stüt­zung durch eine Projekt­för­de­rung des Kultur­amtes oder ein weiteres städti­sches Stipen­dium ist ausge­schlossen.


Umfang der Förde­rung

Die 15 Recherche- und Arbeits­sti­pen­dien sind mit jeweils 5.000 € dotiert und werden im ersten Durch­lauf in zwei Raten à 2.500  € ausge­zahlt.


Voraus­set­zungen

  • Antragsteller*innen müssen eine künst­le­ri­sche Ausbil­dung abgeschlossen haben und/oder eine mehrjäh­rige profes­sio­nelle künstlerische/kuratorische Tätig­keit auf ihrem Gebiet nachweisen können. Krite­rien für die Vergabe eines Stipen­diums sind in erster Linie die Qualität bishe­riger künstlerischer/kuratorischer Arbeiten, die Qualität und das innova­tive Konzept des Recherche/Arbeitsvorhabens.
  • Antragsteller*innen haben im jewei­ligen Förder­jahr noch kein städti­sches Stipen­dium oder eine Projekt­för­de­rung der Stadt Köln erhalten.
  • Antragsteller*innen leben und arbeiten in Köln. Bei Gruppen soll die Mehrzahl der Gruppen­mit­glieder in Köln leben und arbeiten.
  • Antragsteller*innen sind zum Zeitpunkt des Antrags an keiner Hochschule immatri­ku­liert.

Ausschluss

Mitglieder der Jury und deren Angehö­rige sind von der Antrag­stel­lung ausge­schlossen.


Jury

Die Jury hat fünf Mitglieder, die sich aus mindes­tens zwei Künstler*innen sowie Kunsthistoriker*innen und Kurator*innen zusam­men­setzt. Die Mitglieder der Jury sind ausschließ­lich Sachverständige/Fachexperten, von denen drei Jurymit­glieder zur Vermei­dung von Befan­gen­heit nicht aus Köln kommen sollen. Die Entschei­dung der Jury kann nicht angefochten werden. Der Rechtsweg ist ausge­schlossen.


Antrag­stel­lung

Die Bewer­bung erfolgt ausschließ­lich digital mittels des unten angehängten Formu­lars.

Es muss eine PDF-Datei (max. 14 Seiten Din A4, maximal 10 MB) hochge­laden werden. Dieses PDF muss enthalten:

  • formloses Anschreiben mit Name, Adresse, Telefon­nummer, Email­adresse, Inhalts­ver­zeichnis des PDFs, max. 1 Seite
  • Projekt­be­schrei­bung, max. 1 Seite
  • Portfolio bzw. Dokumentations-/Informationsmaterial über die bishe­rige künst­le­ri­sche Arbeit d.h. Fotos oder sonstiges Bildma­te­rial abgeschlos­sener Arbeiten/Ausstellungen etc. aus den letzten fünf Jahren. Für Bewegt­bild kann Video­ma­te­rial der Arbeiten unter Angabe der Verlin­kung (ggf. mit Passwort) einge­reicht werden. Die Verlin­kung muss mindes­tens drei Monate nach Bewer­bungs­schluss noch zugäng­lich sein.
  • Künst­le­ri­scher Lebens­lauf, max. 2 Seiten
  • Kopie des Perso­nal­aus­weises (beide Seiten) oder Kopie der Melde­be­stä­ti­gung des Einwoh­ner­mel­de­amtes oder Kopie des Aufent­halts­stem­pels im Pass bei in Köln lebenden Nicht-EU-Bürger*innen

Abschluss­be­richt und Abschluss­ver­an­stal­tung

Jedes Stipen­dium muss mit einem Bericht über die Recherche- und Arbeits­er­geb­nisse abgeschlossen werden. Dieser muss spätes­tens einen Monat nach Ende des Förder­zeit­raums (Förder­zeit­raum: Februar – Mai 2020) in digitaler Form einge­reicht werden (max. 2 Seiten, PDF, 2 MB). Die Berichte sollen anschlie­ßend während einer Abschluss­ver­an­stal­tung in der Temporary Gallery kurz vorge­stellt und disku­tiert werden. Gleich­zeitig soll die Abschluss­ver­an­stal­tung der weiteren Vernet­zung und dem fachli­chen Austausch unter­ein­ander dienen.

Rückfragen zum Stipen­dium können per Email gestellt werden an: stipendien@​bbk-​koeln.​de

Bitte beachten Sie, dass wir ab dem 23.12.2019 nur spora­disch erreichbar sind – Stellen Sie Ihre Rückfragen daher am besten vor der Weihnachts­pause!


Zusam­men­fas­sung:

Bezeich­nung: Recherche- und Arbeits­sti­pen­dien Bildende Kunst der Stadt Köln
Zielgruppe: profes­sio­nelle Kölner Künstler*innen und Kurator*innen
Förder­maß­nahme: Arbeits­sti­pen­dium
Alters­be­schrän­kung: keine
Vergabe: jährlich
Reich­weite: Köln
Bewer­bungs­ver­fahren: offene Ausschrei­bung
Bewer­bung: per Online-Formular, siehe unten


Ansprech­partner:

Kultur­werk des BBK Köln e.V., Mathi­asstr. 15, 50676 Köln
Ansprech­part­nerin: Petra Gieler
E‑Mail Adresse: stipendien@​bbk-​koeln.​de

Bitte beachten Sie, dass wir ab dem 23.12.2019 nur spora­disch erreichbar sind – Stellen Sie Ihre Rückfragen daher am besten vor der Weihnachts­pause!

In Abstim­mung mit und geför­dert durch das Kulturamt der Stadt Köln


Lark – Chris­tine Reifen­berger

Einige Lerchen­arten lassen sich abrupt und steil von ihrer Singhöhe herab­fallen und fangen den Flug dicht über dem Boden ab. Die Grauschei­tel­lerche, die einen Singflug zeigt, lässt sich aus etwa 30 Meter abrupt herab­fallen, landet jedoch nicht, sondern zeigt eine Serie von Luftsprüngen. Dabei wurden auf einer Strecke von 100 Meter bis zu 40 Luftsprünge gezählt. Erst dann erfolgt die Landung auf einem Stein oder einem Erdklumpen. (1)

Die Gebilde streifen in den Grenz­be­rei­chen zu Bewusst­seins­strö­mungen, zum Traum, bis hin zur grotesken Phantasie. Das hat mich in die Welt von Altdorfer, Seghers und Runge geführt, um nur einige zu nennen; aber auch in die Welt der barocken Energie des Tiefen­raums, der Arabeske und der Musik. Die Umset­zung arbeitet mit Rhyth­mi­sie­rung und Klang­vor­stel­lung im Raum. Der Bildraum hat dabei eine frei schwin­gende, klingende, räumliche Dimen­sion und geht mit den Gebilden oder Strömungen eine enge Verzah­nung ein. In meiner Vorstel­lung können sie Salto schlagen, fallen, schweben oder tanzen. (2)

 

(1) Rudolf Pätzold: Kompen­dium der Lerchen: alle Lerchen unsrer Erde, Dresden 2003 S. 164

(2) aus einem Gespräch (mit Volker Kahmen), Chris­tine Reifen­berger, Katalog, Literatur- und Kunst­in­stitut Hombroich 2007, S. 29

 

Vernis­sage: Do, 12.12.19, 19 Uhr

Do, 16.01.20, 19 Uhr Begeg­nung mit dem Kompo­nisten Antoine Beuger

 

https://​www​.chris​tine​-reifen​berger​.de

 

BBK-Mitglied werden!

Mitglied des Bundes­ver­bandes Bildender Künstler (BBK) werden!

Aufnahmeantrag_BBKKoeln_2019 zum Herun­ter­laden und Ausfüllen

Mit der Mitglied­schaft im BBK Köln e.V. profi­tieren Sie nicht nur von den vielen Vorteilen, Sie stärken auch die Solida­rität und Mitsprache der Kölner Künstler in wichtigen kultur­po­li­ti­schen Fragen.

Kunst‐Machen ist das Eine. Doch ist der Werde­gang als Künstler auch von gesell­schaft­li­chen Rahmen­be­din­gungen sowie von politi­schen und prakti­schen Faktoren beein­flusst. Um diese wirksam zu steuern und zu nutzen, bedarf es einer gemein­samen Lobby, z. B. für die Forde­rung nach einer angemes­senen Vergü­tung künst­le­ri­scher Arbeit.
Der BBK Köln bietet Künst­le­rinnen und Künst­lern ein Forum für berufs­spe­zi­fi­sche und kultur­po­li­ti­sche Themen. Er bietet kosten­lose Infor­ma­tionen z. B. zu Verträgen mit Galerien, zum Urheber‐ und Steuer­recht oder zur Künst­ler­so­zi­al­ver­si­che­rung.

Die Mitglieder werden regel­mäßig im Newsletter über aktuelle Ausschrei­bungen und Kunst­preise sowie über Ausstel­lungen und den weiteren Aktivi­täten des Kölner Verbandes infor­miert.

Der BBK Köln ist ein zum größten Teil ehren­amt­lich tätiger Berufs­ver­band. Die Arbeit im Verband wird auch von den Mitglie­dern getragen, sodass ihr Engage­ment sehr erwünscht ist.

Dem BBK Köln ist das "Kultur­werk" als gemein­nüt­ziger Verein angeglie­dert. Der Verein betreibt den Ausstellung‐ und Projekt­raum "Matjö" und veran­staltet z.B. jährlich die "Offenen Ateliers".

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Mitglied im BBK Köln können bildende Künst­le­rinnen und Künstler werden, die entweder ein Studium in einem bildne­ri­schen Fach an einer staat­lich anerkannten Kunst­aka­demie oder –hochschule absol­viert haben, Ausstellungs‐ und Publi­ka­ti­ons­praxis nachweisen und / oder den Nachweis konti­nu­ier­li­cher künst­le­ri­scher Arbeit erbringen.

Der Mitglieds­bei­trag beträgt ab 2019 jährlich 120 Euro (ermäßigt 65 € für Studenten und KölnPass-Inhabern). Eine Aufnah­me­ge­bühr i.H.v. 15 € wird einmalig bei Eintritt in den Verein fällig.

Beantra­gung der Mitglied­schaft im BBK Köln:

Aufnahmeantrag_BBKKoeln_2019 herun­ter­laden und ausfüllen.
– zusammen mit einer aussa­ge­kräf­tigen Mappe (Vita, Studi­en­be­schei­ni­gung in Kopie, 10 bis 15 Abbil­dungen und / oder Kataloge, Passfoto für den Mitglieds­aus­weis an die Geschäfts­stelle senden. Bitte legen Sie für eine gewünschte posta­li­sche Rücksen­dung Rückporto bei. Bitte senden Sie uns Ihre Bewer­bung als normale Brief­sen­dung – sehen Sie von einer Sendung per Einschreiben ab. Es ist auch möglich ein digitales Portfolio per Mail an info@​bbk-​koeln.​de zu senden. Bitte achten Sie auf eine kleine Datei­größe von maximal 6 MB.

Der Vorstand entscheidet anhand der Unter­lagen über die Aufnahme in den BBK Köln e.V. Aufnah­me­kri­te­rien des BBK Köln sind – neben der künst­le­ri­schen Ausbil­dung – Ausstel­lungs­tä­tig­keit, Qualität und Eigen­stän­dig­keit der Arbeit sowie die Refle­xion der Arbeit im Kontext der aktuellen Kunst­strö­mungen.

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Vorteile für BBK-Mitglieder

Der BBK Köln setzt sich zwar für alle bildenden Künst­le­rinnen und Künst­lern ein, bietet seinen Mitglie­dern jedoch eine Reihe von weiteren Vorteilen:

  • Die Mit­glied­schaft ist für die Aufnahme in die Künst­ler­so­zi­al­ver­si­che­rung (KSK) ein wichtiges Krite­rium
    www​.kuenst​ler​so​zi​al​kasse​.de
  • Mitglieder erhalten Kultur­po­litk und Kunst­ku­rier (Publi­ka­tionen des BBK Bundes­ver­bandes und des BBK Landes­ver­bandes ) kostenlos frei Haus
  • Der Inter­na­tio­nale Künstler­aus­weis kostet für BBK-Mitglieder 10 Euro statt 35 Euro. Er ermög­licht den freien oder reduzierten Eintritt in Museen und Ausstel­lungs­häuser weltweit.  http://​igbk​.de
  •  Mitglieder erhalten Publi­ka­tionen des Bundes­ver­bandes wie z.B. die ProKunst oder die Leitlinie zur Ausstel­lungs­ver­gü­tung zu ermäßigten Preisen   www​.bbk​-bundes​ver​band​.de
  •  Mitglieder erhalten regel­mäßig Einla­dungen zu den Ausstel­lungs­er­öff­nungen im Matjö – Raum für Kunst des Kultur­werks des BBK Köln, Einla­dungen zu Mitglie­der­ver­samm­lungen, zu Gesprä­chen und Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tungen.

Folgende Koope­ra­ti­ons­partner räumen gegen Vorlage eines aktuellen BBK Köln-Mitgliedsausweises Preisermäßigungen ein:

  • Künst­ler­be­darf BACHMANN, Dieter Bachmann, Große Brink­gasse 9, 50672 Köln, Preis­er­mä­ßi­gung nach Absprache
    www​.kuenst​ler​be​darf​-bachmann​.de
  • Holzhandel HOLZ CITY, Lands­bergstr. 16, 50678 Köln, Preis­er­mä­ßi­gung nach Absprache, www​.holzcity​.de
  • MANFRED VIERSCHIL­LING, Rahmenbau, Schrei­ner­ar­beiten, Deutz-Mülheimer-Str. 127, Gebäude 8, Tel. 0176 22359150, Preis­er­mä­ßi­gung ab einem Auftrags­wert von 50 €
  • FOTOFACH­SER­VICE MENDNER, Profi Fotoser­vice und Fotolabor, Agrip­pastr. 8 50676 Köln, Tel. 0221- 92 343 11, 10 % Rabatt auf kunst­be­zo­gene Fotoar­beiten ab einem Auftrags­wert von 50 €, 20 % ab einem Auftrags­wert von 200 €,  www​.fotomendner​.de
  • BILDHAU KG, Bildhau­er­be­darf, Rader­berger Str. 175, 50968 Köln, Tel. 0221 99874700, 10 % Rabatt, 15 % Rabatt ab einem Einkauf ab 400 €, 5 % auf nicht rabatt­fä­hige Artikel, ausge­nommen sind Aktions­preise, Bestel­l­artikel und Bücher. www​.bildhau​.de
  • Johannes GERSTAECKER Verlag GmbH, Künst­lerb­darf, Wecostr. 4, 53783 Eitorf, Tel. 02243 889 – 0, In den Verkaufs­märkten bei einem Einkauf ab 25 € 10 % Rabatt, im Versand­handel ab einem Einkauf von 100 € 10 % Rabatt und versand­kos­ten­freie Liefe­rung, www​.gerstaecker​.com
  • RÖMER­TURM Feinst­pa­pier GmbH & CO KG, Alfred-Nobel-Str. 19, 50226 Frechen, Einkauf zu Großhan­dels­kon­di­tionen auch bei kleineren Vorrats­be­stel­lungen, www​.roemer​turm​.de
  • MEGALAB Bildkom­mu­ni­ka­tion AG Händel­strasse 19, 50674 Köln, Tel 0221 476760, Preis­vor­teil nach Absprache und Auftrags­vo­lumen
    http://​www​.megalab​.de

 

Paula Pedraza CRYSTAL­LIZ­A­TION: stroke towards a complex thought

Seit WS 2017/18 studiert Paula Pedraza postgra­dual mediale Künste an der KHM und hat für ihre multi­sen­so­ri­schen, sound­ba­sierten Perfor­mances, kollek­tiven szeno­gra­phi­schen Kompo­si­tionen und Instal­la­tionen den KHM-Förderpreis für Künst­le­rinnen 2018 erhalten. Dieser ist mit einer Ausstel­lung im Matjö, Raum für Kunst des BBK verbunden, die vom vom 07.02. – 07.03.2019 statt­findet. In diesem Rahmen wird Paula Pedraza die Perfor­mance „CRYSTAL­LIZ­A­TION: stroke towards a complex thought“ in eine Video­do­in­stal­la­tion übertragen und die Steine, die bereits in der Perfor­mance eine Rolle spielten, mit ihren Umrissen als Boden­in­stal­la­tion zeigen. Diese werfen nun in der Inter­ak­tion Fragen nach der Selbst­wahr­neh­mung sowie der Berüh­rung und dem Verhältnis von Körper und Material erneut auf.

 

Lyoud­mila Milanova — SUNS

Ausgangs­punkt der Arbeit SUNS (Plural von engl. sun) ist die für Forschungs­zwecke entwi­ckelte "größte künst­liche Sonne der Welt — Synlight", die sich im DLR-Institut für Solar­for­schung befindet. Bei einer visuellen Erfas­sung von „Synlight“ mit der Kamera wird nun die techni­sche Abbil­dung des natür­li­chen Himmels­kör­pers ein zweites Mal abgebildet. Durch diese doppelte Repro­duk­tion verliert die Sonne noch mehr von der Funktion ihrer ursprüng­li­chen „Natür­lich­keit“: Das synthe­ti­sche Arran­ge­ment bildet zwar Licht und Wärme noch ab, erzeugt diese aber selbst nicht mehr.

Ausge­hend von dieser Beobach­tung begibt sich die Instal­la­tion SUNS auf die Suche nach der Manifes­ta­tion von Natur in ihren techni­schen Abbil­dung und stellt dabei die Fragen: Lässt sich Natur trotz vielfäl­tiger Repro­du­zier­bar­keit und gerade durch Technik und Techno­logie wieder in ihrer Echtheit und Natür­lich­keit erleben und welche ästhe­ti­sche Erfah­rung von Natur können ihre techni­schen Abbilder hervor­rufen?

BBK Aufnah­me­an­trag

Test Upload

Leitlinie Ausstel­lungs­ver­gü­tung

Die „Leitlinie zur Vergü­tung von Leistungen Bildender Künst­le­rinnen und Künstler im Rahmen von Ausstel­lungen“ beinhaltet wichtige Punkte, die bei einer Verhand­lung zwischen Künstler*innen und Veran­stal­tern von Ausstel­lungen zu beachten sind.

Kernpunkte sind zwei Vergü­tungs­ta­bellen, die Künst­le­rinnen und Künstler nutzen können, um für das Zurver­fü­gung­stellen von Werken und für Leistungen, die im Rahmen von Ausstel­lungen erbracht werden, angemes­sene Vergü­tungen zu erzielen.

Die Leitlinie steht Ihnen zum vollstän­digen Download zur Verfü­gung. In der Print­ver­sion ist sie für eine geringe Gebühr über das Bestell­for­mular erwerbbar.

Der in der Leitlinie enthal­tene Muster-Ausstellungsvertrag sowie eine Empfeh­lung zur Berech­nung der Ausstellungs- und Mitwir­kungs­ver­gü­tung können in der Seiten­leiste geson­dert herun­ter­ge­laden werden.

Preis: 2,00 € │ für BBK-Mitglieder: 1,00 € inkl. Verpa­ckung und Versand

PDF Leitlinie für Ausstel­lungs­ver­gü­tung

Muster Ausstel­lungs­ver­trag/Werkliste

Berech­nung Ausstel­lungs­ver­gü­tung

Lucia Tollens — I was told it is true that some Things Happen Outside the skin

Linie, Umriss, Kante, Zaun, davor, dahinter und dazwi­schen. Am Anfang stand die Frage nach dem Begriff der Grenze, er ist schwer zu fassen: Bei näherer Betrach­tung entzieht er sich seiner schein­baren Eindeu­tig­keit durch diverse Schat­tie­rungen, Verzer­rungen, Zwischen­farben und Eintrü­bungen … Mit I was told it is true that some things happen outside the skin erprobt Lucia Tollens eine Heran­ge­hens­weise, die auf Annähe­rung basiert. Ähnlich vielleicht dem mathe­ma­ti­schen Begriff des Grenz­wertes, der eine unend­liche Annähe­rung beschreibt, die niemals Vollstän­dig­keit erlangt.

www​.lucia​tol​lens​.com

Zusätz­liche Veran­stal­tungs­ter­mine:

Vernis­sage Fr 28. Sept, 19 – 22 Uhr Sa 29. + So 30. Sept 11 – 19 Uhr
Finis­sage 25. Okt, 19 Uhr, 21 Uhr Tombak/Trumpet (Joss Turnbull und Pablo Giw)