Chris­tina Kramer — My Studio is a Universe

Eröff­nung 9.2.23, 19 Uhr

Laufzeit 9.2. – 16.3.23 

Zur Eröff­nung spricht Dr. Konstantin Butz, Kunst­hoch­schule für Medien Köln

My Studio is a Universe

Das Atelier von Chris­tina Kramer ist Experi­men­tier­werk­statt, Produk­ti­ons­stätte und Rückzugsort, Salon, Labor und Ausstel­lungs­fläche, und immer wieder Motiv ihrer Arbeiten.
Die fotogra­fi­schen Vorlagen der gezeigten Serigra­fien sind allesamt in ihrem Atelier entstanden. In einem experi­men­tellen Prozess schichten sich farbige Flächen zu Unikat- Siebdru­cken, die die Betrach­tenden in Bewegung setzen, die Blicke in die Tiefe ziehen und einiges über ihre Entwick­lung im Atelier verraten – dem Ort der Neuan­fänge und Verwer­fungen, Impro­vi­sa­tionen und Perfek­tionen und der eigenen, unabhän­gigen Ansätze.

Künstler:innenkarte 2023

Ab sofort können die neuen Künstler:innenkarten 2023 jeden Mittwoch zwischen 12:00 und 18:00 Uhr im Matjö in der Mathi­asstr. 15 — 50676 Köln abgeholt werden.

Da die Künstler*innenkarte explizit für Berufskünstler*innen ist, prüfen wir dies. Bringen Sie bitte daher zur Abholung und/oder Neube­an­tra­gung den Nachweis eines Kunst­stu­diums und/oder Nachweise zu Ihrer Ausstel­lungs­ak­ti­vi­täten wie Einla­dungs­karten, Kataloge, Artikel, Websites etc. der letzten Jahre mit.

Tino Kukulies — Floating Stone

Eröff­nung: Donnerstag, 15.12.2022 19 Uhr

Laufzeit: 15.12.2022 – 02.02.2023

Floating Stone

von Matthias Pfaller

Der chile­ni­sche Fototheo­re­tiker Ronald Kay betrachtet Fotografie als ein geolo­gi­sches Ereignis, einen Bruch im Fluss der Zeit, der sich physisch auf der fotogra­fi­schen Oberfläche einschreibt. Der schwe­bende Stein von Tino Kukulies scheint das zu bestä­tigen: Im Erstarren der Lava verfes­tigt sich die Erschei­nungs­form des Vulka­nits, den der Künstler mithilfe eines 3D Scans als übergroßes Modell repro­du­ziert. Dieses entsteht aus einer Aufschich­tung fotogra­fi­scher Daten, mit der die Fotografie in einem ersten bedeu­tenden Schritt von der Oberfläche zum Körper erwei­tert wird. Dieser Körper steht jedoch nicht still, sondern dreht sich im Streif­licht um seine eigene Achse. Dadurch wird dieser Körper im zweiten Schritt zur perfor­ma­tiven Fotografie, die das Licht reflek­tiert und model­liert, anstatt es festzu­halten. Diese konti­nu­ier­liche Trans­for­ma­tion seiner Erschei­nung verschiebt unsere Wahrneh­mung, in der sich das Vulkanit jeder Moment­auf­nahme entzieht. In diesem Moment dreht sich Kay’s Metapher um. Die Zeit gerät abermals in Bewegung und schafft eine unend­liche Zahl neuer, ephemerer Bilder.

Geför­dert durch:

Sakir Gökcebag — Perfection

Eröff­nung: 10.11.2022, 19 Uhr

Laufzeit: 10.11. – 08.12.2022

Perfec­tion

Der leichte Umgang mit den Dingen 

Viele Perspek­tiven schaffen Distanz und stabilisieren 

Sakir Gökcebag zeigt, was er findet – nicht mehr und nicht weniger. Das bereits Geschaf­fene ist für die Ideen­ent­wick­lung genug. Er löst die Dinge aus dem sie umgebenden Alltag, verfremdet sie, sie verlieren ihre Alltäg­lich­keit und werden zur künst­le­ri­schen Idee. Der Gegen­stand emanzi­piert sich von seiner Funktion und unseren Vorstellungen. 

Diese Distanz zu den Dingen trägt eine Wider­stands­kraft in sich. Die Dinge sind weniger bedroh­lich, wenn man sie von vielen Seiten beobachtet und sie sich durch die Umgestal­tung zu eigen macht. Eine Vielzahl von Eindrü­cken scheint auf eine sich ständig erneu­ernde Kreati­vität zu treffen. Die Kreati­vität dient dabei als Ventil. 

Sakir Gökcebag bewegt sich darüber hinaus zwischen Spiel und Ernst, zwischen Witz, Gedan­ken­spielen und unseren Assozia­tionen. Schweres erhält so einen freien Raum und darf sich auflösen. “Die aus diesen einfa­chen und alltäg­li­chen Materia­lien entste­henden Objekte und raumgrei­fenden Instal­la­tionen sind geist­reich, origi­nell und spiele­risch, oder mit einem andere Wort: antiaka­de­misch. Sie vermit­teln etwas, das selten vorkommt in der zeitge­nös­si­schen Kunst, sie vermit­teln scheinbar unbefangen Lebens­freude.” Zitat René Block

Es sind vergäng­liche Kunst­werke, die ihre kurzle­bige Existenz einem genauen Schnitt, einer perfekten Anord­nung der geschnit­tenen Teile, Konzen­tra­tion und Irrita­tion verdanken. Denn auch die Tatsache, dass man die Dinge nicht für immer fest zemen­tieren möchte, befreit!

Dieses Projekt wird geför­dert durch:

Open Call 2023

Der OPEN CALL für das Ausstel­lungs­pro­gramm 2023 im Matjö – Raum für Kunst ist geschlossen! 

Bewer­bungs­zeit­raum: 20.10. – 24.11.22.

Die Ausschrei­bung richtet sich vorrangig an VisuelleKünst­le­r*innen, sparten­über­grei­fende Projekte sind auch willkommen. Die Ausstel­lungen laufen in der Regel 3 – 4 Wochen. Auch kürzere Projekte wie Perfor­mances sind willkommen.

Künstler*innenhonorare und Zuschüsse zu den Ausstel­lungs­kosten können gezahlt werden.

Die Jury für die Ausstel­lungs­vor­haben 2022 im Matjö besteht aus Vorstands­mit­glie­dern des BBK Köln und der künst­le­ri­schen Leitung des Matjö. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: info@​matjoe.​de

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Our OPEN CALL for the exhibi­tion program 2023 at Matjö — Raum für Kunst is online!
Appli­ca­tions are now possible exclu­si­vely via the form on our website.

Appli­ca­tion period: 20.10. – 24.11.22.

The call is prima­rily aimed at visual artists, but cross-disciplinary projects are also welcome. Exhibi­tions usually run for 3 – 4 weeks. Shorter projects such as perfor­mances are also welcome.

Artists' fees and subsi­dies for exhibi­tion costs can be paid.

The jury for the 2022 exhibi­tion projects at Matjö consists of board members of BBK Cologne and the artistic director of Matjö. If you have any questions, please contact: info@​matjoe.​de

MATJÖ — Raum für Kunst is the project and exhibi­tion space of the non-profit Kultur­werk of BBK Köln e.V.



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Hier einige Bilder des leeren Matjös'. Wenn Sie den Raum vor einer Bewer­bung in "echt" sehen möchten, können Sie gerne zu unseren Öffnungs­zeiten vorbeikommen!

Ilka Helmig – LES TACHES AVEUGLES

Eröff­nung: 06.10.2022, 19 Uhr 

Laufzeit: 06.10. – 03.11.2022

Les Taches Aveugles


Die Augen­heil­kunde versteht unter dem blinden Fleck den Ort im Gesichts­feld, auf den sich die Austritts­stelle des Sehnervs proji­ziert. Er wurde 1660 vom Natur­for­scher Edme Mariotte entdeckt. Er stellte seine optische Entde­ckung am franzö­si­schen Königshof vor, indem er eine kleine Münze scheinbar magisch zum Verschwinden brachte. 1668 publi­zierte er seine Entde­ckung erstmals unter dem Titel »Nouvelle décou­verte touchant la vue« in Paris.
Die raumbe­zo­gene Instal­la­tion von Ilka Helmig verweist auf diese Entde­ckung und thema­ti­siert mit verschie­denen Bildob­jekten das Phänomen der Wahrneh­mungs­lücke oder des einge­schränkten Blick­felds und erwei­tert dies u. a. durch Abbil­dungen mithilfe neuer bildge­bender Verfahren.
Die Instal­la­tion folgt teilweise der Logik des Versuchs­auf­baus, der visuelle Phäno­mene und inhalt­liche Frage­stel­lungen verknüpft. Dabei stehen assozia­tive Bildräume vis-à-vis von natur­wis­sen­schaft­li­chen Beobach­tungen und bilden so einen eigenen Referenz­raum, der durch Blick­be­zie­hungen und wechselnde Perspek­tiven neue Denkfährten und Sicht­weisen anbietet.

Frank Schaefer — UNTIEFEN

Eröff­nung: Donnerstag, 01.9.22, 19 Uhr

Laufzeit: 01.09. – 29.09.2022

Öffnungs­zeit zur DC-Open: 02.09.2022 von 18 – 21 Uhr

Untiefen

Der Begriff der Untiefe beinhaltet die doppelte Bedeu­tung von einer­seits einer geringen Tiefe und anderer­seits einer sehr großen Tiefe und bringt somit einen Dualismus zum Ausdruck, den ich gewis­ser­maßen in meinen Arbeiten durch räumliche Fallen im Umgang mit Farbe, Form und Abgren­zung erzeuge. Licht und Schatten, subtile Farbnu­ancen sowie feine oder grobe Pinsel­gesten vereinen sich in einem Geflecht abstrakter Figuren, die in einem aktiven Mit- und Gegen­ein­ander im Austausch stehen. Im Sog der daraus resul­tie­renden räumli­chen Verhält­nisse verliert sich der Betrachter in die Untiefen maleri­scher Prozesse.

Dr. Sven Nommensen, 1. Vorsit­zender Kunst­verein Buchholz
in der Eröff­nungs­rede „Hier geht’s woanders hin“ 
(Künst­ler­haus Meinersen, 2019, Auszug):

Zum anderen arbeitet Frank Schaefer äußerst subtil und es bedarf des konzen­trierten und des beharr­li­chen Blickes des Betrach­ters um die ganze Wirkung der Gemälde zu erfassen und auf sich wirken zu lassen. Von Relevanz sind die minimalen Übergänge zwischen den einzelnen Farbfel­dern, die filigranen Abgren­zungen zwischen einzelnen Farbzonen und vor allem die Erschei­nung der Materia­lität der Farbmasse – diese Maler­eien sind nichts für den schnellen Blick. Der Künstler versetzt sich regel­recht in die Farbe: Der Farbduktus, also die materi­elle Beschaf­fen­heit, die Tonalität und der Ges­tus lassen die Farbflä­chen atmen; sie drängen – entspre­chend ihrer jewei­ligen Beschaf­fen­heit – in pulsieren­der Weise nach vorne oder ziehen sich nach hinten zurück. Diese körper­liche und physi­sche Ausstrah­lung schlägt sich also in direkter Weise auf die Betrach­tung nieder.

Aber die Bewegung weist noch weitere Dimen­sionen auf: insbe­son­dere die neueren Bilder zeichnen sich durch Diago­nalen und Schrägen aus. D.h. die Bewegungen vollziehen sich auch in und auf der Ebene; so drängen die Farbschollen über das Bildge­viert hinaus oder werden ins Innere hineingezogen.

Karl Ruhrberg hat ein ähnli­ches Phänomen bei Hans Hofmann (1880 – 1966), dem deutsch-amerikanischen Künstler, der die abstrakte Kunst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhun­derts maßgeb­lich beein­flusst hat und der als einer der geistigen Väter von Frank Schaefer bezeichnet werden kann, als „push und pull“ bezeichnet.

Voraus­set­zung für diese multi­di­men­sio­nalen Bewegungs­struk­turen ist einer­seits der große Schatz an Formen­reichtum, den sich der Künstler erarbeitet hat. Anderer­seits liegt diesen Arbeiten eine aufwän­diges Vorgehen zugrunde: Der Hinter­grund, die Elemente und die das Bild durch­zie­henden Streifen werden durch aufwän­diges und akkurates Abkleben und Verde­cken und Auftragen einzelner Malschichten erzeugt. Die verschie­denen Farbe­benen werden mitein­ander verzahnt und treten optisch in verschränkter Weise auf- und inein­ander hervor.
Oben habe ich Frank Schae­fers Arbeits­weise vom Abstrakten Expres­sio­nismus abgegrenzt und Subjek­ti­vität ausge­schlossen bzw. darauf verwiesen, dies später auszu­führen. Dies soll an dieser Stelle aufge­griffen werden: die Schlieren, die Pinsel­spuren oder die wolkige Farbflä­chen in vielen Gemälden lassen auf Sponta­neität und eine gewisse Expres­si­vität schließen. Diese maleri­schen Aktionen werden weitest­ge­hend ungeplant und jenseits von Kontrolle vollzogen.

Intui­tion ist wichtiger Bestand­teil der Arbeits­weise. Wenn der Künstler eine bestimmte Farbe in einer bestimmten Form neben ein bestimmtes Farbfeld setzt, geschieht dies nicht immer unter der Voraus­set­zung langer Überle­gungen. Ist der Arbeits­fluss einmal in Gang gesetzt, geschieht vieles aus der Intui­tion heraus, aus dem Zwiege­spräch zwischen Künstler einer­seits sowie Farbe und Form anderer­seits. Der Künstler schöpft aus dem Erfah­rungs­schatz jahrzehn­te­langer Arbeit.
Trotzdem – und das macht jedes Gemälde immer wieder aufs Neue zu einem Wagnis – Überra­schungen und Ungewiss­heiten sind nicht auszu­schließen, sollen nicht ausge­schlossen werden. Abschlie­ßend kann man feststellen, dass Frank Schaefer mit höchst souve­räner Könner­schaft und unter virtuoser Anwen­dung der maleri­schen Mittel Farbfelder in unter­schied­li­cher Größe, Form, Gestus und Materia­lität in komplexe Bewegungen und in spannungs­reiche Bezie­hung setzt. Der Künstler beherrscht die ganze Klaviatur des Ausdrucks­ver­mö­gens von Farbe.“

Frank Schaefer wird geför­dert durch:

Klara Schnieber — Prestige

Eröff­nung: Donnerstag, 28.7.22, 19 Uhr

Laufzeit: 28.7. – 25.8.22

Finis­sage: 25.8.2022 19 – 21:30 Uhr mit Perfor­mances von Johann Bae

Prestige

Prestige entkop­pelt Materia­lität und Zeit. Es ist eine Art Zeitkapsel, die kurz vor dem Zusam­men­bruch zu sein scheint. Zwischen Enge und Weite, Langle­big­keit und Vergäng­lich­keit, Dekora­tion und Nutzen, Klima­schutz und Klima­ver­schmut­zung, neu und alt verhan­delt Prestige. Die Idee einer westli­chen Gesell­schaft, sich mit innova­tiven bauli­chen Abkap­se­lungen vor ihrem eigenen Unter­gang zu schützen, findet einen rauschenden Nieder­gang. Auch in der Apoka­lypse werden wir glück­lich sein.

Eine raumgrei­fende Skulptur hängt von der Decke. Es handelt sich dabei um handels­üb­liche Styro­por­platten, die als Dekora­ti­ons­ele­mente für Wände und Decken verwendet werden. Beworben werden sie unter dem Namen „Prestige Lyon“. Die Platten sind für die Arbeit auf unter­schied­liche Arten moduliert und bilden durch repeti­tive Formen ein Relief. Der Zusam­men­hang zu archi­tek­to­ni­scher Gestal­tung wird offen­kundig. Somit imagi­niert Prestige verschie­dene Sehnsüchte und Zeitlichkeiten.

Abschluss­ver­an­stal­tung Recherche- und Arbeits­sti­pen­dien bildende Kunst der Stadt Köln

Der diesjäh­rige Termin für die Abschluss­ver­an­stal­tung der Recherche- und Arbeits­sti­pen­dien ist der 01.12.22, 17 Uhr in der Temporar Gallery. 

Abschluss­ver­an­stal­tung Recherche- und Arbeits­sti­pen­dien Bildende Kunst der Stadt Köln 2022
Zum vierten Mal konnten im Jahr 2022 die Recherche- und Arbeits­sti­pen­dien Bildende Kunst der Stadt Köln vergeben worden. Die ausge­wählten Künstler:innen sind Gudrun Baren­b­rock, Céline Berger, Laura Dechenaud, Anna Dietz, Antonia Gruber, Philipp Höning/Pia Berger­busch, Krzysztof Honowski, Hannah Kuhlmann, Julius Metzger, Lyoud­mila Milanova, Ursula Molitor/Vladimir Kuzmin, Marios Pavlou, Anna Sarvira, Anna Schütten, Johannes Specks, Josef Zky und Jasmin Werner; die Kurator:innen Daria Bona, Manoj Kurian Kallu­purackal und Tom Lingnau. 

Auf der Abschluss­ver­an­stal­tung stellen die Stipendiaten:innen den Stand der Umset­zung ihres Projekt­vor­ha­bens vor, zu der wir Sie/Euch herzlich einladen.

Abschluss­ver­an­stal­tung: Donnerstag, 1.12.2022, 17 Uhr

Modera­tion: Lisa Kloster­kötter, Kuratorin und Künst­lerin

Ort: Tempo­rary Gallery, Mauri­ti­us­wall 35, 50676 Köln

Veran­stalter: Kultur­werk des BBK Köln e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem Kulturamt der Stadt Köln und der Tempo­rary Galleryhttp://​www​.recher​che​sti​pen​dien​-koeln​.de/ 

Zum Hinter­grund: Seit 2019 werden die Recherche- und Arbeits­sti­pen­dien Bildende Kunst der Stadt Köln jährlich vergeben und sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Mit diesem städti­schen Förder­instru­ment unter­stützt die Stadt Köln selbst gewählte, profes­sio­nelle Recherche- und Arbeits­vor­haben der Bildenden Kunst und Medienkunst.

Zum dritten Mal konnten im Jahr 2021 die Recherche- und Arbeits­sti­pen­dien Bildende Kunst der Stadt Köln vergeben worden. Die ausge­wählten Künstler:innen und Kurator:innen waren Ute Behrendt, Frauke Dannert, Omar El Lahib, Bastian Hoffmann, Andreas Keil, Julia König, Aino Nebel, Ulf Neumann, Oleksandra Nikitina, Nils Peter, Stefanie Pluta, Paulina Seyfried, Peter Schloss, Franca Scholz und Svenja Wichmann. Auf der Abschluss­ver­an­stal­tung stellen die Stipendiaten*innen den Stand der Umset­zung ihres Projekt­vor­ha­bens vor, zu der wir Sie/Euch herzlich einladen.


Abschluss­ver­an­stal­tung: Dienstag, 31.5.2022, 19 Uhr 

Modera­tion: Aneta Rostkowska, Direk­torin, Tempo­rary GalleryOrt: Tempo­rary Gallery, Mauri­ti­us­wall 35, 50676 Köln


Veran­stalter: Kultur­werk des BBK Köln e.V.in Zusam­men­ar­beit mit dem Kulturamt der Stadt Köln und der Tempo­rary Gallery http://​www​.recher​che​sti​pen​dien​-koeln​.de/

Infover­an­stal­tung: KSK & Steuern

Wann: 13.06.2022, 19 Uhr

Wo: Aula der Kunst­hoch­schule für Medien Köln

Themen: Anmel­dung bei der Künst­ler­so­zi­al­ver­si­che­rung (KSK) • Mindest­ein­kommen in der KSK • Sonder­re­ge­lungen für Berufs­an­fänger • Prüfung durch die KSK • Kranken­ver­si­che­rungs­arten bei der KSK • Wann müssen Auftrag­geber (sog. Verwerter) Abgaben an die KSK zahlen? • Zusätz­liche Renten­ver­si­che­rungen (Riester-Rente und priv. Vorsorge)

Anmel­dung beim Finanzamt • Ab welcher Einkom­mens­höhe muss Einkom­men­steuer gezahlt werden? • Mehrwert­steu­er­re­ge­lungen • Gewinn­ermitt­lung • Steuer­erklä­rung • Laufende Geschäfts­füh­rung: Gewinn- und Verlust­rech­nung • Rechnungs­le­gung und Aufbewahrungsfristen 

Mit Monika Heinzel­mann (Künst­ler­so­zi­al­kasse) und Chris­toph Stüvel (Steuer­be­rater).

Keine Anmel­dung erfor­derlich, Eintritt frei

Eine Veran­stal­tung des Kultur­werks des BBK Köln e.V. in Zusam­men­ar­beit mit der Kunst­hoch­schule für Medien Köln.

Zusatz­termin und indivi­du­elle Beratung:

Wann: 14.06.22, 9:30 – 12 Uhr

Wo: Matjö, Mathi­asstr. 15, 50676 Köln

Das Künstler:innenverzeichnis stellt vor…

Das Künstler:innenverzeichnis hat die Initia­tive "kv stellt vor" ins Leben gerufen.

Monat­lich wird eine Künst­lerin oder ein Künstler aus dem Verzeichnis vorge­stellt und auf dem eigens für diesen Zweck erstellten Insta­gram Account, sowie auf der Seite des Künstler:innenverzeichnis, werden Arbeiten der jewei­ligen Person geteilt. Der Instagram-Account "@kv_koeln" stellt zudem 3 Posts mit zusätz­li­chen Infor­ma­tionen bereit.

Falls auch Sie Inter­esse haben an dieser Vorstel­lungs­reihe teilzu­nehmen, wenden Sie sich gerne per E‑Mail an info@​matjoe.​de mit dem Betreff "kv stellt vor".

https://​www​.insta​gram​.com/kv_koeln/

https://​www​.kuenst​ler​ver​zeichnis​-koeln​.de

Recherche- und Arbeits­sti­pen­dien Bildende Kunst der Stadt Köln 2022

Die Stipen­dien werden alters­un­ab­hängig ausge­schrieben und richten sich an profes­sio­nell arbei­tende Kölner Künstler*innen sowie Kurator*innen. Die mit Mitteln der Stadt Köln ausge­stat­teten Stipen­dien sollen ermög­li­chen, im Förder­zeit­raum ohne finan­zi­ellen Druck zu arbeiten und ein einge­reichtes Projekt­vor­haben umzusetzen.


Das Konzept wurde 2019 vom Kulturamt und dem Kultur­werk des BBK – in Abstim­mung mit dem Netzwerk AIC und der Kölner Kultur­po­litik – entwi­ckelt. Auf Beschluss des Kölner Rates organi­siert das Kultur­werk des BBK Köln e.V. – nach 2019 und 2020 – die Ausschrei­bung und Vergabe der Stipen­dien auch für 2021 – 2023.


Ausführ­liche Infor­ma­tionen finden Sie unter www​.recher​che​sti​pen​dien​-koeln​.de

Zweck der Förde­rung
Eine künstlerische/kuratorische Entwick­lung setzt insbe­son­dere die Erschlie­ßung neuer eigener Ideen und Ansätze voraus. Aus diesem Grund soll den Stipendiat*innen die Möglich­keit zur Durch­füh­rung selbst gewählter Recherche- und Arbeits­vor­haben gegeben werden wie z.B. die Recherche oder Vorar­beit an einem bestimmten Thema, die Entwick­lung von Projekten, das Erschlie­ßung neuer/anderer Arbeits­tech­niken oder die Fortfüh­rung bzw. Vollendung bestimmter Arbeiten.

Umfang der Förde­rung
Die 15 Recherche- und Arbeits­sti­pen­dien sind mit je 5.000 € dotiert und werden in zwei Raten von je 2.500 € ausgezahlt.

Vorrau­set­zungen
Die Stipen­dien sind für die künstlerische/kuratorische Entwick­lung von profes­sio­nell arbei­tenden Künstlerinnen, Kuratorinnen oder künst­le­ri­schen oder kurato­ri­schen Gruppen im Bereich der visuellen Künste in Köln bestimmt, die sich durch ihre Arbeit ausge­wiesen haben. Bewer­be­rinnen müssen eine künst­le­ri­sche Ausbil­dung abgeschlossen haben und/oder eine mehrjäh­rige profes­sio­nelle künstlerische/kuratorische Tätig­keit in ihrem Fachge­biet nachweisen können. Krite­rien für die Stipen­di­en­ver­gabe sind die Qualität bishe­riger künst­le­ri­scher bzw. kurato­ri­scher Arbeiten und die Qualität des Recherche-/Arbeitsvorhabens. Eine Bewer­bung kann jährlich statt­finden, eine Förde­rung aber nur alle zwei Jahre. Ausschluss­kri­te­rien für den Erhalt eines Stipen­diums ist ein städti­sches Stipen­dium oder eine Projekt­för­de­rung der Stadt Köln im jewei­ligen Förder­jahr. Bewer­be­rinnen müssen in Köln leben und arbeiten. Im Falle von Gruppen sollte die Mehrheit der Gruppen­mit­glieder in Köln leben und arbeiten.
Bewerber*innen sind zum Zeitpunkt der Antrag­stel­lung an keiner Hochschule immatri­ku­liert. Jurymit­glieder und deren Angehö­rige sind von der Antrag­stel­lung ausgeschlossen.

Jury
Über die Stipen­di­en­ver­gabe entscheidet die Jury. Diese hat fünf Mitglieder, die sich aus mindes­tens zwei Künstler*innen sowie Kunsthistoriker*innen und Kurator*innen zusam­men­setzt. Die Mitglieder der Jury sind ausschließ­lich Sachverständige/Fachexperten, von denen drei Jurymit­glieder zur Vermei­dung von Befan­gen­heit nicht aus Köln kommen sollen.
Die Entschei­dung der Jury kann nicht angefochten werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Antrags­stel­lung
Die Bewer­bung erfolgt ausschließ­lich digital mittels des Online-Formulars, dass unter
www​.recher​che​sti​pen​dien​-koeln​.de in deutscher und engli­scher Sprache zu finden ist.
Elemente der Bewer­bung sind:
• Anschreiben mit Namen, Adresse, Telefon­nummer und Email­adresse (max. 1 Seite)
• Projekt­be­schrei­bung (max. 1 Seite)
• Portfolio bzw. Dokumentations-/Informationsmaterial über die bishe­rige künst­le­risch oder kurato­ri­sche Arbeit, max. 10 Seiten
• Künst­le­ri­scher Lebens­lauf, max. 2 Seiten
• Kopie des Perso­nal­aus­weises (beide Seiten) oder Kopie der Melde­be­stä­ti­gung des Einwoh­ner­mel­de­amtes oder Kopie des Aufent­halts­stem­pels im Pass bei in Köln lebenden Nicht-EU-Bürger*innen.

Abschluss des Stipen­diums
Jedes Stipen­dium muss mit einem Bericht über die Recherche- und Arbeits­er­geb­nisse abgeschlossen werden. Dieser muss spätes­tens einen Monat nach Ende des Förder­zeit­raums (Förder­zeit­raum: November 2021 – Februar 2022) in digitaler Form einge­reicht werden (max. 2 Seiten, PDF, 2 MB). Die Ergeb­nisse des Stipen­diums sollen während einer anschlie­ßenden Abschluss­ver­an­stal­tung in der Tempo­rary Gallery vorge­stellt und disku­tiert werden. Projekte, die im Ausschrei­bungs­jahr pande­mie­be­dingt nicht reali­siert werden können, sollen auf der Abschluss­ver­an­stal­tung der nächsten Ausschrei­bungs­runde präsen­tiert werden.
Die Abschluss­ver­an­stal­tungen dienen der weiteren Vernet­zung und dem fachli­chen Austausch untereinander.

Kontakt
Kultur­werk des BBK Köln e.V., Mathi­asstr. 15, 50676 Köln
Ansprech­part­nerin: Petra Gieler, E‑Mail Adresse: stipendien@​bbk-​koeln.​de
In Abstim­mung mit und geför­dert durch das Kulturamt der Stadt Köln

Zusam­men­fas­sung
Bezeich­nung: Recherche- und Arbeits­sti­pen­dien Bildende Kunst der Stadt Köln
Zielgruppe: profes­sio­nelle Kölner Künstlerinnen und Kuratorinnen
Förder­maß­nahme: Arbeits­sti­pen­dium
Alters­be­schrän­kung: keine
Vergabe: jährlich
Reich­weite: Köln
Bewer­bungs­ver­fahren: offene Ausschrei­bung
Bewer­bung: ausschließ­lich per Online-Formular unter www​.recher​che​sti​pen​dien​-koeln​.de

NK Doege — LOVE ME TENDER

Eröff­nung: Donnerstag, 19.5.22, 19 Uhr

Laufzeit: 19.5. – 16.6.22

NK Doege — LOVE ME TENDER

Das Konzept des Ausstel­lungs­vor­ha­bens LOVE ME TENDER basiert auf Werken der letzten 2 Jahre.
Die ausge­suchten künst­le­ri­schen Wandar­beiten beschäf­tigen sich allesamt mit der Symbiose aus “Abfall­pro­dukt” und neuerem Material, wie beispiels­weise Ölfarbe oder Pigment.
Zudem spielen die unter­schied­lich zusam­men­g­fügten Materia­lien auch mit der Koope­ra­tion zwischen Malerei und Skulptur, Gegen­sätze werden mitein­ander versöhnt: Alt und neu, hart und weich, einfach und komplex. Der Titel deutet nicht nur auf die Behut­sam­keit mit der die Materia­lien behan­delt wurden sondern eben auch auf die immer­wie­der­keh­rende Akzep­tanz des jeweils Anderen.

insta: nkdoege

Fotos: Fabian Hochscheid

Dieses Projekt wurde geför­dert durch:

Chris­toph Kilian — Dem Grund so nah

Am Ziel einer unmit­telbar bevor­ste­henden Reise wird Chris­toph Kilian eine elektro­ni­sche Flaschen­post in die Mitte des Bermu­da­drei­ecks werfen. An Bord eines Fracht­schiffs wird die Fahrt diesseits des Atlan­tiks beginnen. Dem offenen Meer ausge­setzt, soll es fortan das stete Ziel der Flaschen­post sein, zu ihrem Abwurfort zurück­zu­kehren. In Verhei­ßung der Reise zeigt sich in der Ausstel­lung ein Negativ­raum, dem sich das Narrativ der Entste­hung einer Flasche entnehmen lässt. Ein Vexier­bild ihrer Schöp­fung, gewährt die trans­pa­rente Gießform tiefe Einblicke — viel mehr in das mythi­sche Wesen der Erzäh­lung, denn in die Herstel­lung eines Hohlkörpers.

Chris­toph Kilian, *1983, studierte Medien­kunst an der Bauhaus-Universität Weimar sowie an der Kunst­hoch­schule für Medien Köln. Er lebt zwischen Köln, Salzburg und Los Angeles, wo er 2014 ein Gaststu­dium am Art Center College of Design absol­vierte sowie seit 2020 Artist-in-Residence am UCLA Art|Sci Center ist. Im medien­über­grei­fenden Spiel und Wider­streit mit Technik konstru­iert er Maschi­nen­mär­chen, die — oft an der Schwelle zur Vergeb­lich­keit — dem Magischen nachspüren. 2017 reali­sierte er das Projekt If you touch me, you'll under­stand what happi­ness is (Goethe-Institut Los Angeles) für welches er im Austausch mit Experten für experi­men­telle Schnee­physik einen künst­li­chen Schnee­kris­tall erzeugte und diesen aus einer von einem Wetter­ballon getra­genen Kühlkammer im Himmel über dem Mount Holly­wood freisetzte. Derzeit arbeitet er an einer elektro­ni­schen Flaschen­post, welche er im Sommer 2022 im Zuge einer Fracht­schif­freise im Bermu­da­dreieck auswerfen wird. Der Einzel­aus­stel­lung im Raum Matjö des BBK Köln folgt im Herbst 2022 eine weitere im Art|Sci Center der UCLA. Chris­toph Kilian ist Mitglied des inter­dis­zi­pli­nären Netzwerks Water­bo­dies, welches künst­le­ri­sche, wissen­schaft­liche und anthro­po­lo­gi­sche Zugänge zu Wasser und dessen Bedeu­tung als ein das Schicksal der Mensch­heit reflek­tie­rendes Element zusammenträgt. 


At the desti­na­tion of an imminent voyage, Chris­toph Kilian will drop an electronic message in a bottle into the middle of the Bermuda Triangle. On board a cargo ship, the journey will begin on this side of the Atlantic. Exposed to the open sea, it shall hence­forth be the constant goal of the message in a bottle to return to its place of depar­ture. In antici­pa­tion of the voyage, the exhibi­tion presents a negative space from which the narra­tive of the creation of a bottle can be taken. A conundrum of its creation, the trans­pa­rent casting mold grants deep insights — much more into the mythical essence of the narra­tive than into the produc­tion of a hollow body.

Chris­toph Kilian, *1983, studied media art at the Bauhaus Univer­sity Weimar and the Academy of Media Arts Cologne. He lives between Cologne, Salzburg and Los Angeles, where he completed a guest study program at the Art Center College of Design in 2014 and has been artist-in-residence at the UCLA Art|Sci Center since 2020. In a cross-media play and clash with techno­logy, he constructs machine fairy tales that — often on the verge of futility — trace the magical. In 2017 he realized the project If you touch me, you'll under­stand what happi­ness is (Goethe-Institut Los Angeles) for which he created an artifi­cial snow crystal in exchange with experts in experi­mental snow physics, which he released from cooling chamber carried aloft by a weather balloon into the sky above Mount Holly­wood. He is currently working on an electronic message in a bottle, which he will launch in the Bermuda Triangle during a cargo ship voyage in the summer of 2022. The solo exhibi­tion at BBK Cologne's Matjö space will be followed by another at UCLA's Art|Sci Center in fall 2022. Chris­toph Kilian is a member of the inter­di­sci­pli­nary network Water­bo­dies, which brings together artistic, scien­tific and anthro­po­lo­gical approa­ches to water and its signi­fi­cance as an element reflec­ting the fate of humanity.

Geför­dert durch:

Heidi Pfohl — #digital­cap­tures­o­fana­lo­gue­ca­meras f/2

Am 30.03.22 um 19 Uhr möchten wir Sie im Rahmen der Ausstel­lung #digital­cap­tures­o­fana­lo­gue­ca­meras f/2 zu "Die Appara­tive Stimme — Eine Lecture Perfor­mance über Optik und Akustik der Fotoka­mera"  mit Heidi Pfohl und Jan Torge Claussen einladen !

Eröff­nung: Donnerstag, 10.03.22, 19 Uhr

Laufzeit: 10.3. – 07.04.22

Heidi Pfohl – #digital­cap­tures­o­fana­lo­gue­ca­meras f/2

Die Ausstel­lung #digital­cap­tures­o­fana­lo­gue­ca­meras f/2 zeigt das seit 2019 laufende Instagram-Projekt der Künst­lerin Heidi Pfohl. Analoge Kameras erhalten hier wöchent­lich eine Bühne ihrer eigenen Reprä­sen­ta­tion, zeigen sich als sachlich portrai­tierte Objekte, die dem Prinzip der Fronta­lität folgen. 

Die Hashtags geben dabei genaue Infor­ma­tionen zu Kamera, Hersteller, Produk­ti­ons­jahr, Aufnah­me­format und Gewicht. Dadurch bildet sich ein Archiv analoger Apparate, die in den Zeiten digitaler Fotografie in Verges­sen­heit geraten sind, jeden Dienstag jedoch mit einem neuen Instagram-Post in Erinne­rung gerufen werden. Zeigen sich die Kameras dort nur für einen kurzen Moment, bevor sie in der Menge fotogra­fi­scher Bilder wieder verschwinden – so bleiben sie im Ausstel­lungs­raum als sicht­bare Archi­vare erhalten und bilden neben dem Spiegel­bild ihrer eigenen Reprä­sen­ta­tion, die Masse des Instagram-Feeds ab. Auch hier wandert der Blick von oben nach unten, bleibt gelegent­lich bei einer Kamera stehen und flaniert dann weiter… 

Das Projekt #digital­cap­tures­o­fana­lo­gue­ca­meras von @heidipfohl wird jeden Dienstag um eine Kamera erwei­tert. Die Ausstel­lung auch. 

Fotos : Copyright Fabian Hochscheid

Rückblick auf 2021 — Matjö Jahresheft

Das Ausstel­lungs­pro­gramm des Matjö – Raum für Kunst gestaltet sich durch die Vorhaben, die jeden Herbst über unseren Open Call einge­sendet und durch den Vorstand des BBK Köln ausge­wählt werden. Abseits von der Zusam­men­stel­lung des Programms wird den ausstel­lenden Künstler*innen freie Hand in der Umset­zung gelassen, um den Raum als die experi­men­telle Freifläche zu gestalten, die er als unabhän­giger Ausstel­lungsort sein soll.

Das Jahres­pro­gramm des Matjö setzte sich im Jahr 2021 aus folgenden Ausstel­lungen zusammen :

TRABANT (Fernweh) – Martina Muck, 21.1. – 18.2.21

CYTTER – Chris­tian Doeller, 25.2. – 25.3.21

CROLLO DI FORMA – Kriz Olbricht, 1.4 – 22.4.21

Domestic Concerns – Aram Lee & Rosa Johanna, 29.4 – 14.5.21

1:1 – Javier Klaus Gastelum & Ann-Kathrin Müller, 20.5 – 10.6.21

Resonanz­boden – Aino Nebel & Tomasz Niedziółka, 17.6. – 8.7.21

sew up times – Kurato­ri­sches Projekt von Julia Katha­rina Thiemann, 15.7 – 5.8.21

Tropical Depres­sions – Juan Blanco: 12.8. – 9.9.21

konstruk­tem­pa­thie — Eva-Maria Kolli­schan: 16.9. – 7.10.21

Achtung schwarzes Loch! — Marc Duveneck: 14.10. – 4.11.21

FOUND — Andreas Keil: 11.11. – 2.12.21

Kalter Kafka — Oliver Schuß: 9.12. – 27.1. 2022


Unser Jahres­heft mit Texten und Bildern zu allen Ausstel­lungen 2021 ist hier als PDF zu finden, oder vor Ort bei uns in gedruckter Form kostenlos zu erwerben.


Beitrags­bild : Ausstel­lungs­an­sicht der Ausstel­lung konstruk­tem­pa­thie von Eva-Maria Kollischan