Offene Ateliers 2019

Schwer­punkt der diesjäh­rigen „Offenen Ateliers“: Fotografie

Bildende Künstler*innen öffnen in Köln im Rahmen der Offenen Ateliers als Teil des Kölner Kultur­herbstes ihre Ateliers und ermög­li­chen spannende Einblicke in die Entste­hungs­pro­zesse ihrer Arbeit, die Mannig­fal­tig­keit der Kölner Kunst­szene, bieten die Möglich­keit für ein Gespräch oder den ein oder anderen Kauf von Kunst.

Köln Rechts­rhei­nisch: 13. – 15.9.
Köln Links­rhei­nisch Nord: 20. – 22.9.
Köln Links­rhei­nisch Süd: 27. – 29.9.

Die Begleit­bro­schüre bietet den neugie­rigen Gästen nicht nur einen Überblick und die Adressen der über 500 Künst­le­rinnen und Künstler, die an den drei Wochen­enden der Offenen Ateliers im September einladen, sondern auch einen Leitfaden durch den diesjähren thema­ti­schen Schwer­punkt „Fotografie“. So werden sich Empfeh­lungen der Redak­tion und Kennzeich­nungen in der Begleit­bro­schüre auf das Schwer­punkt­thema beziehen und können den Besuchern den Weg durch die teils versteckten Ateliers der Kölner Hinter­höfe weisen.

Diese beglei­tende Broschüre kann hier herun­ter­ge­laden werden: OA_2019_broschuere_web

Das Poster im A3 Format können Sie hier Poster_OA19_A3 downloaden
Den dazu passenden Flyer hier Flyer_OA_2019_print.

Das gedruckte Poster, den Flyer und die Broschüre können Sie zu unseren Öffnungs­zeiten im Matjö abholen!

Eine Übersicht über die teilneh­menden Künstler*innen finden sie hier: https://​offene​-ateliers​-koeln​.art​-now​.online/

 

Jeannette Fabis  —  ZWISCHEN­RÄUME – Zeich­nungen und Modelle

Die Gegen­über­stel­lung von Außen­raum und Innen­raum, von einem räumlich gedachten Davor und Dahinter bildet ein zentrales Motiv in Jeannette Fabis´ künst­le­ri­scher Arbeit.
Horizontal und vertikal überein­an­der­ge­la­gerte Bleistift- und Buntstift­li­nien greifen Fassa­den­struk­turen auf, die in Form von
Pappmo­dellen in den Raum übertragen werden und das Wechsel­spiel zwischen Vorder- und Hinter­grund fortsetzen.

Jeannette Fabis studierte Freie Kunst an der HfBK Hamburg. Seit 2017 lebt und arbeitet sie in Düssel­dorf.

Vernis­sage: Do 05. September, 19 Uhr
Geöffnet Di, Mi, Do 15 – 18 Uhr u. n. V.
Laufzeit: 05. September – 02. Oktober 2019
Finnis­sage: Mi 02. Oktober, 19 Uhr

Zur Finis­sage wird eine beglei­tende Edition präsen­tiert

 

Das Matjö während des Rundgangs der Kunst­hoch­schule für Medien Köln

Auch dieses Jahr werden anläss­lich und zu den Öffnungs­tagen des Rundgangs der Kunst­hoch­schule für Medien Köln wieder studen­ti­sche Positionen und Arbeiten von Diplomanten*innen im Matjö- Raum für Kunst gezeigt. Der Rundgang eröffnet am Mittwoch den 10. Juli um 18 Uhr und läuft bis zum 14. Juli 2019. Die Öffnungs­zeiten entspre­chen an diesen Tagen den Öffnungs­zeiten des Rundgangs.

Mehr Infos sind auf der Website der KHM zu finden.

Während des Rundgangs sind wir nicht vor Ort sondern nur per Mail zu errei­chen.

Sommer­fest der Künstler* innen

Der BBK Köln lädt wieder herzlich zum Sommer­fest der Künstler*innen im „Bauhaus der Genera­tionen“ der Jugend-Kunstschule Roden­kir­chen am Vorge­birgs­park / Nähe Großmarkt ein.

Freitag, 5. Juli 2019, ab 19 Uhr
Sommer­li­ches Buffet + Grillen im Garten
des „Bauhaus der Genera­tionen“
Kierberger Str. 2, 50969 Köln

Bei schlechtem Wetter stehen die Innen­räume, eine überdachte Terasse
sowie Pavil­lons bereit. Das „Bauhaus der Genera­tionen“ ist barrie­re­frei.

Der Eintritt sowie die Speisen und Getränke sind wie immer kostenlos, um Spenden wird jedoch gebeten.
Das Sommer­fest ist mit den Busli­nien 133, 132 und 106 oder von der Halte­stelle der KVB-Linie 12 Gottesweg zu Fuß durch den Vorge­birgs­park erreichbar.
Alle Künstler*innen und Kunst­freunde sind herzlich willkommen. Wir freuen uns auf ein schönes Sommer­fest mit anregenden Gesprä­chen!

Hinweis: Wir verwenden Einweg­teller und ‑besteck. Wer darauf verzichten möchte bringt bitte eigenes Geschirr mit.
Anfahrts­skizze:

Nina Rezag­ho­linia / Jonny Isaak — RAINY DAY DAYDREAMS

Nina Rezag­ho­linia und Jonny Isaak beschäf­tigen sich in ihrer Arbeit mit der Wirkungs- und Bedeu­tungs­ebene von Malerei.
Im Wechsel­ver­hältnis zwischen Figura­tion und Abstrak­tion bildet die Frage nach dem Moment, in welchem Malerei entweder Ausdruck von Wirklich­keit wird, oder diese unter­gräbt und trans­for­miert, ein Kernele­ment. Poetisch verschränkte Arbeiten mit realen und fiktiven Bezugs­punkten, die sich mit verschie­denen Wirklich­keits­zu­ständen inner­halb der Bildebene beschäf­tigen, beschreiben im Matjö den Ausgangs­punkt der Gemein­schafts­aus­stel­lung.

www​.ninare​zag​ho​linia​.de | www​.jonny​i​saak​.tumblr​.com

Vernis­sage: Do 25. Juli, 19 Uhr | geöffnet Di, Mi, Do 15 – 18 Uhr u. n. V.
Laufzeit: 25. Juli – 22. August 2019

Update Cologne #3 Ausschrei­bung

Die Ausstel­lungs­reihe Update Cologne widmet sich insbe­son­dere Kölner Künst­le­rinnen und Künstler ab 50 Jahren, deren Arbeiten in den vergan­genen Jahren – mangels geräu­miger Ausstel­lungs­lo­ka­li­täten – hier vor Ort selten gezeigt wurden, die aber schon über einen langen Zeitraum konti­nu­ier­lich in Köln tätig sind. In Kölner Ateliers erfolgt eine künst­le­ri­sche Produk­tion hoher Qualität und großer medialer Spann­breite, die mitunter überre­gional wie inter­na­tional mehr Resonanz erfährt als in der Stadt ihres Entste­hens. Das Projekt soll deshalb gezielt Kölner Künstler/innen erneut ein Podium verschaffen, das ihre Wahrneh­mung in der Öffent­lich­keit wieder stärkt und dem hiesigen Publikum Gelegen­heit gibt, weniger bekannte oder unter­re­prä­sen­tierte Positionen neu zu entde­cken.

Das Konzept ist möglichst offen gehalten, so dass neben Einzel­prä­sen­ta­tionen auch Zweier­kon­stel­la­tionen denkbar sind, zumal die Räumlich­keiten aus zwei getrennten Räumen von jeweils 200, bzw. 100 qm sowie einem zusätz­li­chen offenen Bereich bestehen. Dies erlaubt auch, parallel zwei Künstler zu präsen­tieren. Es soll auch möglich sein, einen älteren Künstler in einer Kombi­na­tion mit einem jüngeren zu zeigen. Die größt­mög­liche Offen­heit der konzep­tio­nellen Ausrich­tung zielt auf eine Erwei­te­rung des Publi­kums und die Veran­stalter freuen sich diesbe­züg­lich auch über konzep­tio­nelle Vorschläge und Anregungen vonseiten der Künstler. Eine gemein­same Bewer­bung zweier künst­le­ri­scher Positionen ist ebenfalls willkommen.

Initia­tiv­be­wer­bungen sind willkommen. Prinzi­piell kann sich jede/r Inter­es­sierte der Alters­gruppe ab 50 Jahren für eine Ausstel­lung in 2020 bewerben. Bedin­gung ist daneben, dass die/der Betref­fende seit mindes­tens zehn Jahren in Köln ansässig, lokal veran­kert sowie konti­nu­ier­lich und anhal­tend künst­le­risch tätig ist und dass es sich um ein „Update“ handelt, das heißt die vorge­stellten Arbeiten nicht schon jüngst in Köln präsen­tiert wurden.

Bitte reichen Sie Ihre Vita und eine Werküber­sicht aus den letzten 5 Jahren Ihrer künst­le­ri­schen Tätig­keit (Portfolio) ein. Ein konkretes Ausstel­lungs­kon­zept muss nicht formu­liert sein, kann aber gerne vorge­schlagen werden. Es wird ein Honorar und einen Produk­ti­ons­kos­ten­zu­schuss für die betei­ligten Künstler geben; im Anschluss an die Ausstel­lung wird eine Broschüre publi­ziert.

Bitte adres­sieren Sie Ihre – möglichst digitale! – Bewer­bung (max. 6 MB) an: info@​update-​cologne.​de oder senden Sie Ihre Bewer­bungs­un­ter­lagen in Print­form (Portfo­lios u. ä.) zu Händen von: Kultur­werk des BBK Köln E.V., Mathi­asstr. 15, 50676 Köln.
 Bitte legen Sie Ihren posta­li­schen Einsen­dungen einen adres­sierten und frankierten Rückum­schlag bei. Nur so kann die Rücksen­dung Ihrer Unter­lagen zusagt werden.

EINSEN­DE­SCHLUSS IST DER 31.05.2019

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gern unter der Email­an­schrift info@​update-​cologne.​de zur Verfü­gung.

Mehr zum Projekt unter: https://​www​.update​-cologne​.de

Susanne S. D. Themlitz — Vom Still­leben einer Landschaft

STILLEBEN EINER LANDSCHAFT
oder das stille Leben der Landschaft

Eine wunder­same Instal­la­tion in verti­kaler Landschafts­form – oder ein Still­leben als Wunder­kammer. Hybride, floral anmutende Formen korre­spon­dieren in einem System aus Regalen und Tischen mit Korallen, Steinen, Lupen, Glasob­jekten und komplexen detail­lierten Zeich­nungen.

Dazwi­schen: Fragmente, teilweise mit lupen­ar­tigen Materia­lien, Glas oder Wasser, wie aus einem Labor, gefro­rene Details. Drumherum nahezu Leere, nur punktuell hier und da eine Wandar­beit, eine Collage, eine Zeich­nung, schwe­bend, vernet­zend. Skulptur und Zeich­nung bilden inein­ander verwo­bene Momente. Alles bezieht sich auf jedes. Oder jenes. Feinglied­rige Anato­mien. Und über allem herrscht Stille.

www​.susan​ne​them​litz​.net
29. Mai — 27. Juni 2019
geöffnet Di, Mi, Do 15 – 18 Uhr u.n.V.

Vernis­sage: Mi 29. Mai, 19 Uhr
Finis­sage: Do 27. Juni, 19 Uhr
Zur Finis­sage erschien eine limitierte Edition mit dem Titel der Ausstel­lung, die hier zu finden ist.

Vesko Gösel — Multi­blitz Archives

Vesko Gösel beschäf­tigt der Verlust von kogni­tiven Fähig­keiten im Umgang mit Apparaten sowie der materi­elle Verlust der Fotografie. Seine Arbeiten verfolgen das Anliegen „passive Skulp­turen“ zu entwerfen, die den Besucher eine aktive Rolle zuteilen, ähnlich der eines Studio-Settings mit frei erfun­denen und neu entwi­ckelten Reflek­toren, Licht­for­mern und Requi­siten, die für ein Model gedacht sind. Die Werke sollen sich von der Idee des Erhabenen bzw. des klassi­schen Skulptur-Begriffes lösen.

Das Konzept der Einzel­aus­stel­lung „Multi­blitz Archives“ ist eine fiktio­nale Vorstel­lung davon, was die Köln-Porzer Firma Multi­blitz in den vergan­genen 70 Jahren ihres Bestehens reprä­sen­tierte. Im November 2017 kündigte die Firma Insol­venz an und löste sich bereits bis März 2018 vollständig auf.

Vesko Gösel‘s Inter­esse an dieser Firma begann schon ein Jahr vor der Insol­venz, als er zufällig in Besitz eines sehr frühen, akkube­trie­benen, aber kaputten, Repor­ter­blitz­ge­rätes namens „Multi­blitz Mannes­mann Junior“ kam, der aus den Anfängen der Firma stammen müsste (?).

Diese Unklar­heit und die darauf­fol­gende erfolg­lose Recherche, die zufällig zeitgleich einher­ging mit dem Isolvenz­ver­fahren, regte bei Gösel an, sich mit dieser Firma skulp­tural und grafisch zu beschäf­tigen und die wenigen histo­ri­schen Daten und Artefakte persön­lich zu inter­pre­tieren.

 

25. April bis 23. Mai 2019
Eröff­nung: Donnerstag 25. April, 19 Uhr

Zur Finis­sage am Donnerstag 23. Mai, 19 Uhr gab es ein Gespräch unter Künst­lern:
Tabea Borchardt und Vesko Gösel trinken Bier und reden über Fotografie
Hier können Sie das Gespräch nachhören:

 

Diese Ausstel­lung wird unter­stützt von der Kunst­stif­tung NRW

Marco Robbert Roos: TOTAL­RE­FLE­XION

TOTAL­RE­FLE­XION — Marco Robbert Roos
Großfor­ma­tige Malerei, Druck­grafik, Video

Die Total­re­fle­xion beschreibt ein Phänomen in der Physik. Beim Auftreffen von Licht auf ein trans­pa­rentes Medium in einem bestimmten Winkel reflek­tiert Licht vollständig. Im Bereich zwischen den Medien jedoch verschwindet Energie in einem eindi­men­sio­nalen Raum (Evanes­zenz).

Das evanes­zente Feld kann als Achse inter­pre­tiert werden, als dunkler Stand­punkt eines Subjekts. Er existiert als Raum der Spiege­lung selbst, von wo aus Beobach­tungen in beide Richtungen möglich sind.

21. März – 18. April 2019
Eröff­nung: Do 21. März, 19 Uhr
Finis­sage & Special: Do 18. April, 19 Uhr

 

Antje Seeger — MUSTER­KÜNSTLER

Die Ausstel­lung MUSTER­KÜNSTLER zeigt Arbeiten der Dresdner Künst­lerin Antje Seeger. Dabei geht es um Muster, die gesell­schaft­liche Rolle von Künstler*innenschaft, die Ökono­mi­sie­rung des Namens und die Memori­sie­rung von Sponso­ren­schaft. Allen Arbeiten liegt das Inter­esse der Künst­lerin zu Grunde, sich mit den Produk­ti­ons­be­din­gungen des Kunst­be­triebes ausein­an­der­zu­setzen. Dabei betrachtet und analy­siert sie visuelle Reprä­sen­ta­ti­ons­formen und Symbo­liken und setzt spezi­fi­sche Zeit-, Kultur­räume und Orte zuein­ander in Bezie­hung. Sie inter­pre­tiert deren mögliche Geschichte und Funktionen, experi­men­tiert mit gefun­denem Bildma­te­rial, Infor­ma­tionen bzw. Wissen und denkt so mögliche Bedeu­tungs­ebenen weiter.