Programm Matjö 2020

Wir freuen uns, zahlreiche Ausstel­lungen und Veran­stal­tungen im Jahr 2020 ankün­digen zu dürfen!

Unser Ausstel­lungs­pro­gramm 2020

bis 30.01.2020: Chris­tine Reifenberger
27.02.20 – 26.03.20: Heike Lessel & Anne Cichos
02.04.20 – 30.04.20: Oliver Schuß => verschoben auf 2021
07.05.20 – 04.06.20: Sarah Hoffmann
10.06.20 – 09.07.20: Denise Winter
15.07.20 – 19.07.20: Rundgang KHM
06.08.20 – 03.09.20: Künstler*innengruppe um Neumann Ulf & Dettmar Andrea
10.09.20 – 08.10.20: Oliver Kunkel
15.10.20 – 12.11.20: Rene Kersting
19.11.20 – 17.12.20: Chris­tian Doeller

 

Offene Ateliers 2020

Auch die Offenen Ateliers kommen 2020 auf uns zu. Der Schwer­punkt dieses Jahr wird auf Skulptur / Objekt liegen.

Die Termine sind:

Links­rhei­nisch Süd: 11. – 13. September 2020
Rechts­rhei­nisch: 18. – 20. September 2020
Links­rhei­nisch Nord 25. – 27. September 2020

 

Künstler*innenverzeichnis der Stadt Köln

Das digitale Künstler*innenverzeichnis der Stadt Köln ist aktuell unter Bearbei­tung und soll nach ein paar Ergän­zungen und Änderungen neuen Schwung erhalten.

 

Workshops

In Koope­ra­tion mit dem LabK des Landes NRW (www​.labk​.nrw) sind für 2020 drei Veran­stal­tungen geplant. Die erste wird unter dem Titel „Wie schreib ich’s? Kurztext zur eigenen Arbeit“ voraus­sicht­lich im Juni durch­ge­führt, eine weitere Veran­stal­tung wird es im Herbst zum Thema „Selbst­po­si­tio­nie­rung im Kunst­feld“ geben. 
Beide Veran­stal­tungen werden von der Kunst­wis­sen­schaft­lerin Birgit Effinger durchgeführt.

Die dritte Veran­stal­tung wird sich mit kosten­güns­tiger (Eigen-) Gestal­tung von Websites sowie mit den Basics der Online-Präsentation für Künstler*innen beschäf­tigen. Hierfür wird noch ein/e Referent*in gesucht.

Alle Veran­stal­tungen sind für die Teilnehmer*innen kostenfrei.

 

Indivi­du­elle Beratungen

Auch für indivi­du­elle Beratungen steht das Matjö offen: Nach Termin­ab­sprache steht das Team des BBK Kultur­werks an jedem Mittwoch und Donnerstag für Beratungen zu berufs­prak­ti­schen Themen zur Verfü­gung. Die Beratungen sind für alle Künstler*innen offen und werden vorwie­gend zu den Themen­kom­plexen Künst­ler­so­zi­al­kasse, Urheber­recht und Vertrags- und Steuer­an­ge­le­gen­heiten geführt.

 

Matjö 2019

2019 haben bei uns ausgestellt:

Antje Seeger

Paula Pedraza

Marco Roos

Vesko Gösel

Susanne Themlitz

Im Rahmen des Rundgangs der KHM: Anne Arndt und Anna Bandke, Antonia Koerfer, Soojin Ok & Luisa Stricker

Jonny Isaak & Nina Rezagholinia

Jeannette Fabis

Susanna Schoen­berg

Chris­tine Reifenberger

 

Ein Exemplar des Katalogs mit unseren Ausstel­lungen 2019 wie auch die Kataloge der Vorjahre können Sie bei uns im Matjö abholen.

Matjoe_2019

Lark – Chris­tine Reifenberger

Einige Lerchen­arten lassen sich abrupt und steil von ihrer Singhöhe herab­fallen und fangen den Flug dicht über dem Boden ab. Die Grauscheitel­lerche, die einen Singflug zeigt, lässt sich aus etwa 30 Meter abrupt herab­fallen, landet jedoch nicht, sondern zeigt eine Serie von Luftsprüngen. Dabei wurden auf einer Strecke von 100 Meter bis zu 40 Luftsprünge gezählt. Erst dann erfolgt die Landung auf einem Stein oder einem Erdklumpen. (1)

Die Gebilde streifen in den Grenz­be­rei­chen zu Bewusst­seins­strö­mungen, zum Traum, bis hin zur grotesken Phantasie. Das hat mich in die Welt von Altdorfer, Seghers und Runge geführt, um nur einige zu nennen; aber auch in die Welt der barocken Energie des Tiefen­raums, der Arabeske und der Musik. Die Umset­zung arbeitet mit Rhyth­mi­sie­rung und Klang­vor­stel­lung im Raum. Der Bildraum hat dabei eine frei schwin­gende, klingende, räumliche Dimen­sion und geht mit den Gebilden oder Strömungen eine enge Verzah­nung ein. In meiner Vorstel­lung können sie Salto schlagen, fallen, schweben oder tanzen. (2)

 

(1) Rudolf Pätzold: Kompen­dium der Lerchen: alle Lerchen unsrer Erde, Dresden 2003 S. 164

(2) aus einem Gespräch (mit Volker Kahmen), Chris­tine Reifen­berger, Katalog, Literatur- und Kunst­in­stitut Hombroich 2007, S. 29

 

Vernis­sage: Do, 12.12.19, 19 Uhr

Do, 16.01.20, 19 Uhr Begeg­nung mit dem Kompo­nisten Antoine Beuger

 

https://​www​.chris​tine​-reifen​berger​.de

 

Susanna Schoen­berg — Tele-Interiors — Innen­an­sichten im Außen­raum zeigen

Die Überschrei­tung der Grenze einer Privat­heit schafft (lokali­sierte) Öffent­lich­keit: Das Schau­fenster des Matjö zeigt einen Video­stream von Interi­euren seiner Nachbar­schaft. Bilder von Räumen werden zugäng­lich gemacht, situa­tive Ansichten zur Schau gestellt — ohne beson­dere drama­tur­gi­sche Erwar­tung, ohne Fokus­sie­rung, außer einer (verhan­del­baren) Zensur sensi­bler Erkenn­bar­keiten. Tag und Nacht beiläufig im Bilde sein.

www​.susanna​-schoen​berg​.net

Am 13.11.2019 ab 19 Uhr findet ein Künst­le­rin­nen­ge­spräch zwischen Susanna Schoen­berg und Dr. Stefanie Stall­schus statt.
Dr. Stefanie Stall­schus ist freie Kunst­his­to­ri­kerin in Berlin, sie lehrt u.a. an der Univer­sität Zürich und der Neuen Schule für Fotografie Berlin. Derzeit forscht sie zur immersiven Ästhetik von Nacht­auf­nahmen in Fotografie, Bewegt­bild­me­dien und digitalen Installationen.

 

 

INFOVER­AN­STAL­TUNG:  KSK & Steuern

Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung am 14.01.2020

Themen:

Anmel­dung bei der Künst­ler­so­zi­al­ver­si­che­rung (KSK) • Mindest­ein­kommen in der KSK • Sonder­re­ge­lungen für Berufs­an­fänger • Prüfung durch die KSK • Kranken­ver­si­che­rungs­arten bei der KSK • Wann müssen Auftrag­geber (sog. Verwerter) Abgaben an die KSK zahlen? • Zusätz­liche Renten­ver­si­che­rungen (Riester-Rente und priv. Vorsorge)

Anmel­dung beim Finanzamt • Ab welcher Einkom­mens­höhe muss Einkom­men­steuer gezahlt werden? • Mehrwert­steu­er­re­ge­lungen • Gewinn­ermitt­lung • Steuer­erklä­rung • Laufende Geschäfts­füh­rung: Gewinn- und Verlust­rech­nung • Rechnungs­le­gung und Aufbewahrungsfristen

mit Monika Heinzel­mann (Künst­ler­so­zi­al­kasse) und Chris­toph Stüvel (Steuer­be­rater)

Termin: 14.01.2020, 19 Uhr 

Veran­stal­tungsort:

Kunst­hoch­schule für Medien Köln
Filzen­graben 18 – 24
Seminar­raum 018/019 
(Hinterhof, linke Seite im Erdgeschoss)

Eintritt frei! Keine Anmel­dung nötig

Offene Ateliers 2019

Schwer­punkt der diesjäh­rigen „Offenen Ateliers“: Fotografie

Bildende Künstler*innen öffnen in Köln im Rahmen der Offenen Ateliers als Teil des Kölner Kultur­herbstes ihre Ateliers und ermög­li­chen spannende Einblicke in die Entste­hungs­pro­zesse ihrer Arbeit, die Mannig­fal­tig­keit der Kölner Kunst­szene, bieten die Möglich­keit für ein Gespräch oder den ein oder anderen Kauf von Kunst.

Köln Rechts­rhei­nisch: 13. – 15.9.
Köln Links­rhei­nisch Nord: 20. – 22.9.
Köln Links­rhei­nisch Süd: 27. – 29.9.

Die Begleit­bro­schüre bietet den neugie­rigen Gästen nicht nur einen Überblick und die Adressen der über 500 Künst­le­rinnen und Künstler, die an den drei Wochen­enden der Offenen Ateliers im September einladen, sondern auch einen Leitfaden durch den diesjähren thema­ti­schen Schwer­punkt „Fotografie“. So werden sich Empfeh­lungen der Redak­tion und Kennzeich­nungen in der Begleit­bro­schüre auf das Schwer­punkt­thema beziehen und können den Besuchern den Weg durch die teils versteckten Ateliers der Kölner Hinter­höfe weisen.

Diese beglei­tende Broschüre kann hier herun­ter­ge­laden werden: OA_2019_broschuere_web

Das Poster im A3 Format können Sie hier Poster_OA19_A3 downloaden
Den dazu passenden Flyer hier Flyer_OA_2019_print.

Das gedruckte Poster, den Flyer und die Broschüre können Sie zu unseren Öffnungs­zeiten im Matjö abholen!

Eine Übersicht über die teilneh­menden Künstler*innen finden sie hier: https://​offene​-ateliers​-koeln​.art​-now​.online/

 

Jeannette Fabis  —  ZWISCHEN­RÄUME – Zeich­nungen und Modelle

Die Gegen­über­stel­lung von Außen­raum und Innen­raum, von einem räumlich gedachten Davor und Dahinter bildet ein zentrales Motiv in Jeannette Fabis´ künst­le­ri­scher Arbeit.
Horizontal und vertikal überein­an­der­ge­la­gerte Bleistift- und Buntstift­li­nien greifen Fassa­den­struk­turen auf, die in Form von
Pappmo­dellen in den Raum übertragen werden und das Wechsel­spiel zwischen Vorder- und Hinter­grund fortsetzen.

Jeannette Fabis studierte Freie Kunst an der HfBK Hamburg. Seit 2017 lebt und arbeitet sie in Düsseldorf.

Vernis­sage: Do 05. September, 19 Uhr
Geöffnet Di, Mi, Do 15 – 18 Uhr u. n. V.
Laufzeit: 05. September – 02. Oktober 2019
Finnis­sage: Mi 02. Oktober, 19 Uhr

Zur Finis­sage wird eine beglei­tende Edition präsentiert

 

Das Matjö während des Rundgangs der Kunst­hoch­schule für Medien Köln

Auch dieses Jahr werden anläss­lich und zu den Öffnungs­tagen des Rundgangs der Kunst­hoch­schule für Medien Köln wieder studen­ti­sche Positionen und Arbeiten von Diplomanten*innen im Matjö- Raum für Kunst gezeigt. Der Rundgang eröffnet am Mittwoch den 10. Juli um 18 Uhr und läuft bis zum 14. Juli 2019. Die Öffnungs­zeiten entspre­chen an diesen Tagen den Öffnungs­zeiten des Rundgangs. 

Mehr Infos sind auf der Website der KHM zu finden. 

Während des Rundgangs sind wir nicht vor Ort sondern nur per Mail zu erreichen.

Nina Rezag­ho­linia / Jonny Isaak — RAINY DAY DAYDREAMS

Nina Rezag­ho­linia und Jonny Isaak beschäf­tigen sich in ihrer Arbeit mit der Wirkungs- und Bedeu­tungs­ebene von Malerei.
Im Wechsel­ver­hältnis zwischen Figura­tion und Abstrak­tion bildet die Frage nach dem Moment, in welchem Malerei entweder Ausdruck von Wirklich­keit wird, oder diese unter­gräbt und trans­for­miert, ein Kernele­ment. Poetisch verschränkte Arbeiten mit realen und fiktiven Bezugs­punkten, die sich mit verschie­denen Wirklich­keits­zu­ständen inner­halb der Bildebene beschäf­tigen, beschreiben im Matjö den Ausgangs­punkt der Gemeinschaftsausstellung.

www​.ninare​zag​ho​linia​.de | www​.jonny​i​saak​.tumblr​.com

Vernis­sage: Do 25. Juli, 19 Uhr | geöffnet Di, Mi, Do 15 – 18 Uhr u. n. V.
Laufzeit: 25. Juli – 22. August 2019

Update Cologne #3 Ausschreibung

Die Ausstel­lungs­reihe Update Cologne widmet sich insbe­son­dere Kölner Künst­le­rinnen und Künstler ab 50 Jahren, deren Arbeiten in den vergan­genen Jahren – mangels geräu­miger Ausstel­lungs­lo­ka­li­täten – hier vor Ort selten gezeigt wurden, die aber schon über einen langen Zeitraum konti­nu­ier­lich in Köln tätig sind. In Kölner Ateliers erfolgt eine künst­le­ri­sche Produk­tion hoher Qualität und großer medialer Spann­breite, die mitunter überre­gional wie inter­na­tional mehr Resonanz erfährt als in der Stadt ihres Entste­hens. Das Projekt soll deshalb gezielt Kölner Künstler/innen erneut ein Podium verschaffen, das ihre Wahrneh­mung in der Öffent­lich­keit wieder stärkt und dem hiesigen Publikum Gelegen­heit gibt, weniger bekannte oder unter­re­prä­sen­tierte Positionen neu zu entdecken.

Das Konzept ist möglichst offen gehalten, so dass neben Einzel­prä­sen­ta­tionen auch Zweier­kon­stel­la­tionen denkbar sind, zumal die Räumlich­keiten aus zwei getrennten Räumen von jeweils 200, bzw. 100 qm sowie einem zusätz­li­chen offenen Bereich bestehen. Dies erlaubt auch, parallel zwei Künstler zu präsen­tieren. Es soll auch möglich sein, einen älteren Künstler in einer Kombi­na­tion mit einem jüngeren zu zeigen. Die größt­mög­liche Offen­heit der konzep­tio­nellen Ausrich­tung zielt auf eine Erwei­te­rung des Publi­kums und die Veran­stalter freuen sich diesbe­züg­lich auch über konzep­tio­nelle Vorschläge und Anregungen vonseiten der Künstler. Eine gemein­same Bewer­bung zweier künst­le­ri­scher Positionen ist ebenfalls willkommen.

Initia­tiv­be­wer­bungen sind willkommen. Prinzi­piell kann sich jede/r Inter­es­sierte der Alters­gruppe ab 50 Jahren für eine Ausstel­lung in 2020 bewerben. Bedin­gung ist daneben, dass die/der Betref­fende seit mindes­tens zehn Jahren in Köln ansässig, lokal veran­kert sowie konti­nu­ier­lich und anhal­tend künst­le­risch tätig ist und dass es sich um ein „Update“ handelt, das heißt die vorge­stellten Arbeiten nicht schon jüngst in Köln präsen­tiert wurden.

Bitte reichen Sie Ihre Vita und eine Werküber­sicht aus den letzten 5 Jahren Ihrer künst­le­ri­schen Tätig­keit (Portfolio) ein. Ein konkretes Ausstel­lungs­kon­zept muss nicht formu­liert sein, kann aber gerne vorge­schlagen werden. Es wird ein Honorar und einen Produk­ti­ons­kos­ten­zu­schuss für die betei­ligten Künstler geben; im Anschluss an die Ausstel­lung wird eine Broschüre publiziert.

Bitte adres­sieren Sie Ihre – möglichst digitale! – Bewer­bung (max. 6 MB) an: info@​update-​cologne.​de oder senden Sie Ihre Bewer­bungs­un­ter­lagen in Print­form (Portfo­lios u. ä.) zu Händen von: Kultur­werk des BBK Köln E.V., Mathi­asstr. 15, 50676 Köln.
 Bitte legen Sie Ihren posta­li­schen Einsen­dungen einen adres­sierten und frankierten Rückum­schlag bei. Nur so kann die Rücksen­dung Ihrer Unter­lagen zusagt werden. 

EINSEN­DE­SCHLUSS IST DER 31.05.2019

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gern unter der Email­an­schrift info@​update-​cologne.​de zur Verfügung.

Mehr zum Projekt unter: https://​www​.update​-cologne​.de

Susanne S. D. Themlitz — Vom Still­leben einer Landschaft

STILLEBEN EINER LANDSCHAFT
oder das stille Leben der Landschaft

Eine wunder­same Instal­la­tion in verti­kaler Landschafts­form – oder ein Still­leben als Wunder­kammer. Hybride, floral anmutende Formen korre­spon­dieren in einem System aus Regalen und Tischen mit Korallen, Steinen, Lupen, Glasob­jekten und komplexen detail­lierten Zeichnungen.

Dazwi­schen: Fragmente, teilweise mit lupen­ar­tigen Materia­lien, Glas oder Wasser, wie aus einem Labor, gefro­rene Details. Drumherum nahezu Leere, nur punktuell hier und da eine Wandar­beit, eine Collage, eine Zeich­nung, schwe­bend, vernet­zend. Skulptur und Zeich­nung bilden inein­ander verwo­bene Momente. Alles bezieht sich auf jedes. Oder jenes. Feinglied­rige Anato­mien. Und über allem herrscht Stille.

www​.susan​ne​them​litz​.net
29. Mai — 27. Juni 2019
geöffnet Di, Mi, Do 15 – 18 Uhr u.n.V.

Vernis­sage: Mi 29. Mai, 19 Uhr
Finis­sage: Do 27. Juni, 19 Uhr
Zur Finis­sage erschien eine limitierte Edition mit dem Titel der Ausstel­lung, die hier zu finden ist.

Vesko Gösel — Multi­blitz Archives

Vesko Gösel beschäf­tigt der Verlust von kogni­tiven Fähig­keiten im Umgang mit Apparaten sowie der materi­elle Verlust der Fotografie. Seine Arbeiten verfolgen das Anliegen „passive Skulp­turen“ zu entwerfen, die den Besucher eine aktive Rolle zuteilen, ähnlich der eines Studio-Settings mit frei erfun­denen und neu entwi­ckelten Reflek­toren, Licht­for­mern und Requi­siten, die für ein Model gedacht sind. Die Werke sollen sich von der Idee des Erhabenen bzw. des klassi­schen Skulptur-Begriffes lösen.

Das Konzept der Einzel­aus­stel­lung „Multi­blitz Archives“ ist eine fiktio­nale Vorstel­lung davon, was die Köln-Porzer Firma Multi­blitz in den vergan­genen 70 Jahren ihres Bestehens reprä­sen­tierte. Im November 2017 kündigte die Firma Insol­venz an und löste sich bereits bis März 2018 vollständig auf.

Vesko Gösel‘s Inter­esse an dieser Firma begann schon ein Jahr vor der Insol­venz, als er zufällig in Besitz eines sehr frühen, akkube­trie­benen, aber kaputten, Repor­t­er­blitz­ge­rätes namens „Multi­blitz Mannes­mann Junior“ kam, der aus den Anfängen der Firma stammen müsste (?).

Diese Unklar­heit und die darauf­fol­gende erfolg­lose Recherche, die zufällig zeitgleich einher­ging mit dem Isolvenz­ver­fahren, regte bei Gösel an, sich mit dieser Firma skulp­tural und grafisch zu beschäf­tigen und die wenigen histo­ri­schen Daten und Artefakte persön­lich zu interpretieren.

 

25. April bis 23. Mai 2019
Eröff­nung: Donnerstag 25. April, 19 Uhr

Zur Finis­sage am Donnerstag 23. Mai, 19 Uhr gab es ein Gespräch unter Künstlern:
Tabea Borchardt und Vesko Gösel trinken Bier und reden über Fotografie
Hier können Sie das Gespräch nachhören:

 

Diese Ausstel­lung wird unter­stützt von der Kunst­stif­tung NRW

Marco Robbert Roos: TOTALREFLEXION

TOTAL­RE­FLE­XION — Marco Robbert Roos
Großfor­ma­tige Malerei, Druck­grafik, Video

Die Total­re­fle­xion beschreibt ein Phänomen in der Physik. Beim Auftreffen von Licht auf ein trans­pa­rentes Medium in einem bestimmten Winkel reflek­tiert Licht vollständig. Im Bereich zwischen den Medien jedoch verschwindet Energie in einem eindi­men­sio­nalen Raum (Evanes­zenz).

Das evanes­zente Feld kann als Achse inter­pre­tiert werden, als dunkler Stand­punkt eines Subjekts. Er existiert als Raum der Spiege­lung selbst, von wo aus Beobach­tungen in beide Richtungen möglich sind.

21. März – 18. April 2019
Eröff­nung: Do 21. März, 19 Uhr
Finis­sage & Special: Do 18. April, 19 Uhr

 

Paula Pedraza CRYSTAL­LIZA­TION: stroke towards a complex thought

Seit WS 2017/18 studiert Paula Pedraza postgra­dual mediale Künste an der KHM und hat für ihre multi­sen­so­ri­schen, sound­ba­sierten Perfor­mances, kollek­tiven szeno­gra­phi­schen Kompo­si­tionen und Instal­la­tionen den KHM-Förderpreis für Künst­le­rinnen 2018 erhalten. Dieser ist mit einer Ausstel­lung im Matjö, Raum für Kunst des BBK verbunden, die vom vom 07.02. – 07.03.2019 statt­findet. In diesem Rahmen wird Paula Pedraza die Perfor­mance „CRYSTAL­LIZA­TION: stroke towards a complex thought“ in eine Video­do­in­stal­la­tion übertragen und die Steine, die bereits in der Perfor­mance eine Rolle spielten, mit ihren Umrissen als Boden­in­stal­la­tion zeigen. Diese werfen nun in der Inter­ak­tion Fragen nach der Selbst­wahr­neh­mung sowie der Berüh­rung und dem Verhältnis von Körper und Material erneut auf.

 

Antje Seeger — MUSTERKÜNSTLER

Die Ausstel­lung MUSTER­KÜNSTLER zeigt Arbeiten der Dresdner Künst­lerin Antje Seeger. Dabei geht es um Muster, die gesell­schaft­liche Rolle von Künstler*innenschaft, die Ökono­mi­sie­rung des Namens und die Memori­sie­rung von Sponso­ren­schaft. Allen Arbeiten liegt das Inter­esse der Künst­lerin zu Grunde, sich mit den Produk­ti­ons­be­din­gungen des Kunst­be­triebes ausein­an­der­zu­setzen. Dabei betrachtet und analy­siert sie visuelle Reprä­sen­ta­ti­ons­formen und Symbo­liken und setzt spezi­fi­sche Zeit-, Kultur­räume und Orte zuein­ander in Bezie­hung. Sie inter­pre­tiert deren mögliche Geschichte und Funktionen, experi­men­tiert mit gefun­denem Bildma­te­rial, Infor­ma­tionen bzw. Wissen und denkt so mögliche Bedeu­tungs­ebenen weiter.

 

 

Lyoud­mila Milanova — SUNS

Ausgangs­punkt der Arbeit SUNS (Plural von engl. sun) ist die für Forschungs­zwecke entwi­ckelte "größte künst­liche Sonne der Welt — Synlight", die sich im DLR-Institut für Solar­for­schung befindet. Bei einer visuellen Erfas­sung von „Synlight“ mit der Kamera wird nun die techni­sche Abbil­dung des natür­li­chen Himmels­kör­pers ein zweites Mal abgebildet. Durch diese doppelte Repro­duk­tion verliert die Sonne noch mehr von der Funktion ihrer ursprüng­li­chen „Natür­lich­keit“: Das synthe­ti­sche Arran­ge­ment bildet zwar Licht und Wärme noch ab, erzeugt diese aber selbst nicht mehr.

Ausge­hend von dieser Beobach­tung begibt sich die Instal­la­tion SUNS auf die Suche nach der Manifes­ta­tion von Natur in ihren techni­schen Abbil­dung und stellt dabei die Fragen: Lässt sich Natur trotz vielfäl­tiger Repro­du­zier­bar­keit und gerade durch Technik und Techno­logie wieder in ihrer Echtheit und Natür­lich­keit erleben und welche ästhe­ti­sche Erfah­rung von Natur können ihre techni­schen Abbilder hervorrufen?

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Leitlinie Ausstel­lungs­ver­gü­tung

Die „Leitlinie zur Vergü­tung von Leistungen Bildender Künst­le­rinnen und Künstler im Rahmen von Ausstel­lungen“ beinhaltet wichtige Punkte, die bei einer Verhand­lung zwischen Künstler*innen und Veran­stal­tern von Ausstel­lungen zu beachten sind.

Kernpunkte sind zwei Vergü­tungs­ta­bellen, die Künst­le­rinnen und Künstler nutzen können, um für das Zurver­fü­gung­stellen von Werken und für Leistungen, die im Rahmen von Ausstel­lungen erbracht werden, angemes­sene Vergü­tungen zu erzielen.

Die Leitlinie steht Ihnen zum vollstän­digen Download zur Verfü­gung. In der Print­ver­sion ist sie für eine geringe Gebühr über das Bestell­for­mular erwerbbar.

Der in der Leitlinie enthal­tene Muster-Ausstellungsvertrag sowie eine Empfeh­lung zur Berech­nung der Ausstellungs- und Mitwir­kungs­ver­gü­tung können in der Seiten­leiste geson­dert herun­ter­ge­laden werden.

Preis: 2,00 € │ für BBK-Mitglieder: 1,00 € inkl. Verpa­ckung und Versand

PDF Leitlinie für Ausstellungsvergütung

Muster Ausstel­lungs­ver­trag/Werkliste

Berech­nung Ausstellungsvergütung