AGAIN INTER­PRE­TA­TION

Jule Korneffel & Björn Meyer-Ebrecht 12.1. bis 9.2.2017 Eröff­nung am 12.1. um 19 Uhr Sontagsbar und Künst­ler­ge­spräch: 15.01. um 15:30 Uhr

Again Inter­pre­ta­tion” ist eine Zusam­men­ar­beit der Künstler Jule Korneffel und Björn Meyer-Ebrecht. Durch ein ortsbe­zo­ge­nenes Projekt soll eine Platform für unmit­tel­bare Erfah­rung von Kunst entstehen, welche durch ihre Konzep­tion auch als intel­lek­tu­elles Modell für eine distan­zier­tere Rezep­tion der gleichen Werke verstanden werden kann.
Referenz­punkt dieser Ausstel­lung ist zum einen Susan Sontags Essay „Against Inter­pre­ta­tion“ (1964), ihr Einsatz für das ameri­ka­ni­sche „Non Relational“ der Kunst der 1960er Jahre; zum anderen der Dialog zwischen deutscher und ameri­ka­ni­scher Kunst seit dieser Zeit, mit beson­deren Blick auf den ehemals sehr lebhaften Austausch zwischen New York und Köln. Als deutsche Künstler in New York stellen sich beide der Frage nach ihrer kultu­rellen Identität sowie nach Möglich­keiten deren Überwin­dung. Auf diesem dialek­ti­sches Prinzip basiert auch die Konzep­tion dieses Projekts.

 

Eröff­nung: 12.01. 2017 um 19 Uhr
Laufzeit: 12.01. bis 09.02.17
Sontagsbar und Künst­ler­ge­spräch mit Dirk Hilde­brandt (Kunst­ge­schicht­li­ches Institut Frank­furt): 15.01.17 um 15:30 Uhr
Björn Meyer-Ebrechts Werk umfasst Zeich­nungen, Skulp­turen, benutz­bare Objekte und raumgrei­fende Instal­la­tionen. Archi­tektur als konkreter Raum und Ordnungs­prinzip hat darin eine zentrale Bedeu­tung. Seit 2014 verbindet er in einer kolla­bo­ra­tiven Ausstel­lungs­serie seine eigene skulp­tu­rale Arbeit mit kurato­ri­scher Praxis, indem er spezi­fi­sche Raumsi­tua­tionen für die Werke anderer Künstler schafft.
Björn Meyer-Ebrecht hat sein Kunst­stu­dium an der Univer­sität der Künste in Berlin und am Hunter College in New York absol­viert. Seit 2000 lebt und arbeitet er in New York.
http://​meyer​-ebrecht​.com/

Jule Korneffel schafft durch die Technik eines intui­tiven „mark makings“ und dessen Überma­lungen Malereien, die durch ihre reduk­tive Offen­heit zur sinnli­chen Erfahr­bar­keit einladen. Unter­schied­liche Ebenen von Bewusst­sein werden dabei angespro­chen. Ihre Arbeiten entstehen auf Leinwänden wie auch als ortsbe­zo­gene Malereien.
Als Absol­ventin und Meister­schü­lerin von Tal R (Kunst­aka­demie Düssel­dorf), lebt sie seit 2015 in New York, wo sie am Hunter College das MFA Programm durch­läuft.
http://​www​.julekorn​effel​.com/