Chris­tian Doeller – CYTTER

                                   
verschoben auf 2021

Wie sehen Maschinen die Welt? Welche Verän­de­rungen entstehen im Prozess einer digitalen Überset­zung? Inwie­fern verän­dern sich unsere eigenen Perspek­tiven, unsere Handlungs- und Lebens­weisen durch allge­gen­wär­tige Filter techni­scher Systeme? In seinem mehrtei­ligen künst­le­ri­schen Forschungs­pro­jekt CYTTER nähert sich Chris­tian Doeller einem durch digitale Techno­lo­gien verän­derten Blick auf die Welt. Ein wesent­li­cher Teil des Projekts ist das CYTTER.datalab: ein parti­zi­pa­tives Daten­labor, in dem selbst­ge­baute Maschinen an digitalen Überset­zungen von alltäg­li­chen Gegen­ständen arbeiten. Verschie­dene Scanner, Fräsen, Zeichen­ma­schinen und Licht­dru­cker bilden einen Kreis­lauf, in dem Gegen­stände und deren Darstel­lungen beliebig oft kursieren können und dabei unvor­her­seh­bare Verwand­lungen erfahren – eine Art »digitale Stille Post«. Für seine Ausstel­lung im Matjö entwi­ckelt Doeller neben einer ersten Ausgabe der Publi­ka­tion CYTTER.log eine neue Aussen­stelle des Daten­la­bors, die im Rahmen des Open Lab unter Betei­li­gung von Besucher*innen aktiviert wird.