RaumZeit­Pi­raten – Octo­pus­Garden

                                   
Ausstel­lung
15. – 21. Feb­ruar 2014
mul­ti­me­di­ale Inter­ven­tion am 14. Feb­ruar 2014, 19:27 Uhr

Vor der imag­inären Höhle des träu­menden Octopus, dem Wächter eines neuen, unmög­li­chen Zeital­ters, leuchtet ein kollektiv geformter, post-digitaler Entwurf einer raum­greifenden Mul­ti­vi­sion die sich den Wahrneh­mungs­mus­tern klas­sis­cher Präsen­ta­tions­formen und For­mate entzieht. Eine ortsspez­i­fische, post-apokalyptische Installa­tion aus selbst kon­stru­ierten, optoakustis­chen In­­strumenten, zusam­menge­flickt aus den physis­chen Über­­resten, dem psy­choak­tiven Abfall und den noch glim­menden Fund­stücken der ver­gan­genen, wis­senschaftlich und medial zer­prägten, dig­i­talen Epoche.

Dezen­tral­isiert, mit seinen Licht– und Klang-Tentakeln durch Raum und Zeit mäan­dernd, befindet sich der Oktopus Garten durch interne Rück­kop­plungss­chleifen in einem Zus­tand der Selb­st­stim­u­la­tion der durch die Gegen­wart der Besucher bee­in­flusst und mod­i­fiziert wird und sie mit ihrem dig­ital erweit­erten Bewusst­sein zurück in analoge Welten wirft. Die RaumZeit­Pi­raten sind ein Kün­stlerkollektiv und fort­laufendes Pro­jekt von Tobias Daemgen, Jan Ehlen und Moritz Ellerich. Seit 2007 arbeiten sie als Gruppe und mit wech­sel­nden Kün­stlern anderer Aus­drucks­formen.

www​.raumzeit​pi​raten​.de

Vernis­sage: Fre­itag, 14. Feb­ruar 2014, 19:27 Uhr, mit einer mul­ti­me­di­alen Inter­ven­tion
der RaumZeit­Pi­raten