SISKA: MILK BAR OASIS

10. April bis 8. Mai 2015
Eröff­nung am 10. April um 18 Uhr

Als Partner des Austausch­sti­pen­diums Kunst und Dokument stellen wir im April 2015 die Arbeit des letzt­jäh­rigen Stipen­diaten aus Beirut,  Elie Alexandre Habib (SISKA), aus. Sie wurde während seines Aufent­haltes in Köln entwi­ckelt und stellt das Ergebnis seines Stipen­diums dar.

Die Instal­la­tion »Milk Bar Oasis« von SISKA wirft ein Licht auf die Kolla­bo­ra­tion zwischen den Nazis und den Arabern im Vorfeld des zweiten Weltkrieges. Im Fokus steht die Bar eines libane­si­schen Geschäfts­mannes in Lausanne, ampoule welche in den 30er Jahren als Treff­punkt für Geheim­agenten fungierte.

Das Projekt wurde im Jahr 2014 geför­dert durch das Kulturamt der Stadt Köln, von der Stadt Beirut, der Rhein­Energie Stiftung Kultur, dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, UMAM Documen­ta­tion and Research (Beirut) sowie vom BBK – Bundes­ver­band Bildender Künstler Köln e.V.
Initiator und Kurator des fortlau­fenden Residenz­pro­grammes ist der Autor Stanislaw Stras­burger. Die Schirm­herr­schaft hat die Deutsche Botschaft in Beirut übernommen.

SISKA wurde 1984 in Beirut im Libanon geboren. Sein Diplom in den Berei­chen Filmwis­sen­schaften und Regie erlangte er an der Libane­si­schen Akademie der Künste Alba in Beirut.
Er lebt und arbeitet in Beirut und Berlin. Die arbeiten von SISKA zeichnen sich zum einen durch ihre Verwur­ze­lung im Filmbe­reich aus, speziell in experi­men­tellen Anwen­dungen des analogen Filmma­te­rials. Zum anderen haben sie einen starken lokalen Bezug und werden in der Regel speziell an den jewei­ligen Orten entwi­ckelt. Die Archiv­ar­beit hat dabei stets einen hohen Stellen­wert. Das künst­le­ri­sche Inter­esse von SISKA fokus­siert auf surreale und imagi­na­tive Elemente, die in realis­ti­sche, gewöhn­liche Kontexte „imple­men­tiert“ werden.

 

 

Die Einla­dungs­karte können Sie hier als PDF downloaden: MILKBA­RO­ASIS